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Thema: Emir · Mischling Rüde · 0 Jahre alt

  1. #1
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    Standard Emir · Mischling Rüde · 0 Jahre alt

    EMIR

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.

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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 20.10.2021

    Hallöchen, ich EMIR bin angekommen, na jedenfalls fast.

    Also da bin ich, in meinem neuen Zuhause. Habe mein Personal auch schon eingenordet, wie sich das für einen Emir halt gehört. Im Moment habe ich drei Angestellte: den Boss, das ist ein großer Berner, aber den habe ich schon weichgekocht. Nur beim Futter, da kennt er kein Pardon. Dann ist da eine kleine schüchterne Hundedame, mit der kann ich draußen schön spielen aber im Haus, läuft sie immer vor mir weg – versteh ich gar nicht. Und dann ist da noch das Frauchen, die aber viel zu tun hat, versteh gar nicht warum sie ständig am waschen, trocknen und wischen ist. Aber langsam wird es weniger und sie meint das Schlimmste haben wir wohl geschafft. Was sie wohl damit meint? Gefallen tut es mir hier sehr gut. Sonntag habe ich ganz viiiiel geschlafen, weil meine Anreise sehr anstrengend und aufregend war. Alle haben ganz lieb Rücksicht auf mich genommen.

    (Anmerkung vom Frauchen: Zum ersten Mal haben wir es rechtzeitig nach draußen geschafft. Hurra!)

    Aber Frauchen, was ist mit meiner Intimsphäre?

    Ja, hast ja Recht Emirchen, aber ich war so erleichtert.

    Hab auch schon gaaaaaanz viel angestellt.
    Zu erst habe ich erst einmal gezeigt, wie groß ich schon bin. Kann aus meinem Futternapf fressen, auch wenn Frauchen den im Spülbecken versteckt hat.
    Dann gilt natürlich die Devise: „Hoppla, jetzt komm ich“.
    Wir gehen ganz oft in den Garten, der ist ganz nett, wir haben eine große Spielwiese und ganz viel Platz jeden Tag etwas neues zu entdecken. Ein paar Fotos hat mein Frauchen schon gemacht. Aber seht selbst - und ihr müsst zugeben, ich bin ganz ein schöner, süßer, Schatz.





    So jetzt muss ich ein Nickerchen halten, ist alles noch ganz schön aufregend.

    Jetzt muss ich aber doch auch noch einmal was erzählen. Gestern waren wir alle im Wintergarten, Bürsten für die beiden „Großen“ war angesagt. Plötzlich hörte ich nur ein Schurren. Im Wintergarten habe ich ein umlaufendes Fenstersims in Kniehöhe. Als ich hoch sah, hat Emir sich die Blumentöpfe auf dem Fenstersims zur Seite geschoben und sich wie eine Katze auf die Fensterbank gelegt. Leider war natürlich keine Kamera griffbereit. War wirklich wonnig.

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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 25.10.2021

    Hallöchen, hier sind wiedermal EMIR und das Hauspersonal

    Mir geht es hier richtig gut, nur meine kleine Spielkameradin ist leider ausgezogen, sodass ich mich erst ein wenig gelangweilt habe, aber dann habe ich mir einfach eine Beschäftigung gesucht.
    Emirchen ist wirklich ein süßer Fratz. Natürlich auch ein klein wenig ein Tyrann, wie Welpen halt so sind, aber auch soooooooooooo lieb. Er ist auch gar nicht so eingebildet und chauvinistisch, wie ich mir einen Emir immer vorgestellt habe. Er geht mit meinem Rüden und mir inzwischen einer geregelten Arbeit (im Büro) nach. Und: er hilf sogar im Haushalt fleißig mit und schüttelt freiwillig die Hundebetten kräftig auf und prüft deren Matratzen und Bezüge Faser für Faser auf Haltbarkeit. Teppiche werden ausgiebig gekratzt und auf Wasserdichtheit getestet. Auch handwerklich ist der kleine Mann sehr geschickt, er hat schon geschaut was hinter den Tapeten versteckt ist (leider keine Leckerchen) und hat die Fenstersimse geschmacklich getestet. Und wenn er mal seinen Lebensunterhalt selbst verdienen muss, kann er sofort als Gärtner anfangen. Er zupft fleißig Moos und alle bunten Blüten haben es ihm angetan, die ziehen ihn quasi magisch an. Eben ein zuckersüßer verspielter Welpe, der auch noch alle spitzen Milchzähnchen hat.
    Also so ist das gar nicht, Pflegefrauchen übertreibt maßlos. Ich bin halt kein Macho und will meinen Beitrag leisten, damit sie nicht so viel zu tun hat – dann hat sie mehr Zeit zum Spielen mit mir.
    Na ja gut, vielleicht schieße ich dann dabei ab und zu mal ein klitzekleines bisschen über´s Ziel hinaus, aber nur ganz ein wenig.

    Mit der lieben kleinen Hundedame habe ich im Garten immer Autoscooter gespielt – also frontal auf einander zurennen, bis es „kracht“ - das hat Spaß gemacht, mit dem Großen geht das nicht so gut, oh man, der hat vielleicht ´ne harte „Rumsmurmel“, da muss ich noch ganz schön viel wachsen, um zu gewinnen.
    Das Fressen, wichtig damit der kleine Emir ein großer Emir wird, ist überhaupt kein Problem. Er weiß jetzt auch, dass man bei einem Berner kein Futter aus der Schüssel abbekommt, allein deswegen, weil sein Köpfchen gar keine Chance hat an dem Berner-Dickkopf vorbei an den Schüsselinhalt zu kommen. Also frisst er jetzt schön aus seinem Napf und alles ist gut.

    Frauchen macht immer ganz viele Bilder von mir, nein - sie will immer ganz viele Bilder machen, aber sie sagt mit mir ist das gar nicht so einfach, ich wäre ein wahres Wusel. Hier seht ihr jetzt mal eine von mir freigegebene Auswahl.





    So, jetzt will Frauchen schon wieder raus, weiß gar nicht was die hat, man muss doch für kleine und große Geschäfte nicht immer rauslaufen, tut sie ja auch nicht.

    Bis zum nächsten Mal.

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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 30.10.2021

    Der kleine Sonnenschein Emir hat auch ein sonniges Gemüt:

    Wesen:
    Emir ist lieb, neugierig, sehr aufmerksam(wachsam) und zeigt sich welpentypisch (knabbern, springen, rennen, schlafen).

    Gesundheit:
    Emir ist augenscheinlich gesund.

    Größe & Gewicht:
    Emir hat eine Schulterhöhe 46 cm und wiegt 17 kg.

    Fremde Menschen:
    Emir ist erst vorsichtig schüchtern, dann ab er siegt die Neugier. Wenn man ihn als Mensch nicht gleich bedrängt, sind schließlich alle potenzielle Leckerchengeber und Spielkameraden. Emir ist nie aggressiv.

    Fremde Hunde:
    Bei fremden Hunden verhält sich Emir eher zurückhaltend und zeigt bisher kein großes Interesse an anderen Hunden. Der im Haushalt lebende Rüde ist immer sein Rückzugspunkt, dahinter oder darunter versteckt er sich im Notfall.

    Ängste:
    Laute unbekannte Geräusche schüchtern Emir noch ein, aber er lernt schnell.

    Andere Tiere.
    Andere Tiere haben wir bisher noch keine getroffen außer Vögel, die ihn nicht interessieren.

    Jagdtrieb:
    Jagdtrieb konnte ich noch nicht beobachten.

    Leinenführigkeit und Co.:
    Wir sind noch ganz am Anfang mit dem Spazierengehen und alles ist soooooooooo interessant.

    Autofahren:
    Abholen und Tierarztfahrt waren kein Problem, mehr Fahrten haben wir bisher noch nicht gemacht.

    Alleine bleiben:
    Mit dem im Haushalt lebenden Rüden kann Emir gut alleine bleiben, wenn man entsprechende Verluste einkalkuliert, ganz allein war Emir noch nicht.

    Fazit:
    Emir ist zuckersüß und zum verlieben. Emir muss gefördert und gefordert werden. Emir fordert viel Zuwendung und braucht Konsequenz, damit er selbstbewusst wird.
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  5. #5
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    Standard Tagebucheintrag vom 01.11.2021

    Hallöchen, hier sind wiedermal EMIR und das Hauspersonal

    Vorweg das Wichtigste: Mir geht es gut, aber ich glaube Pflegefrauchen ist ein wenig geschafft, na ja, sie wird sich schon noch daran gewöhnen, dass jetzt Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Bude ist. Sie sagt immer ich sei ein echter Jungbrunnen, ist doch ein riesiges Kompliment oder? Gleich vorweg, mir ist ein kleines Missgeschick passiert, gar nichts Weltbewegendes, aber da Frauchen Euch das sowieso brühwarm erzählen wird, kann ich es auch gleich selbst richtig erzählen. Also ich bin einfach Baden gegangen, wollte eben mal den Teich testen, darf ich doch.
    Aber Emir, Du bist reingefallen, von wegen testen. Allerdings hast Du das wirklich gut gemacht. Emirchen ist in den Teich gefallen. Ehrlich gesagt, habe ich da die ganze Zeit schon drauf gewartet. Mit einem lauten Platsch ist der kleine Mann ins Wasser gefallen. Dann ist er aber souverän ans Ufer geschwommen (allerdings habe ich noch nie einen Hund so laut schwimmen hören), dann ist er aus dem Wasser geklettert und hat sich ein paar mal kräftig geschüttelt und gut war´s, nur dass ich dann auch schön nass war, also meine Hose. Aber jetzt wissen wir, Emir kann schwimmen und ist jetzt auch getauft. Also alles gut.
    Also Frauchen übertreibt mal wieder und dann, dann hat sie mich trocken gerubbelt, als ob ich nicht auch von allein trocknen würde. Am Sonntag hat Frauchen ganz komische Dinge mit mir veranstaltet. Hat gesagt komm Emir wie spielen Tierarzt. Hätte ich vorher gewusst was kommt, hätte ich nicht mitgespielt. So ein blödes Spiel. Ich hatte jedenfalls nicht wirklich Spaß: Ohreninspektion, Zahnkontrolle, Fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebermessen (das ist dooof) und dann hat sie mich noch auf den Arm genommen, gehörte auch zum Onkel-Doktor-Spiel. Sie hat mich hinterher ganz doll gelobt und Leckerchen gab es auch. Aber nicht dass sie glaubt ich lass mich einfach so von jedem auf den Arm nehmen, nee nee – mach ich nicht. Aber bei Frauchen auf dem Arm war es eigentlich ganz schön.
    Eigentlich hat Emir das ganz super gemacht, war richtig stolz auf ihn. Selbst das blöde Fiebermessen hat gut geklappt, besser als Zähnchen anschauen. Wir werden das jetzt immer wieder machen, damit er sich daran gewöhnt. Wir haben auch das erste „Bürsten“ geübt und Pfötchenkontrolle. Ihr seht Emir hat viel zu tun. Auch im Haushalt hat er sich weiter betätigt und sogar noch sein Aktivitäten ausgeweitet. Die Tapeten hat er noch mal an anderer Stelle getestet und wenn Emir mal für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen muss (Gott bewahre) dann kann er auch als Möbel- und Modedesigner oder als Elektriker losgehen. Das Ladekabel für das Leuchthalsband ist jetzt eher ein 1000-Teile Puzzle als ein Ladekabel. Zum Glück war es nicht am Strom angeschlossen. Sein Geschirr trägt er jetzt im modernen used-Look, sehr schick.

    Pflegefrauchen übertreibt immer so, findet ihr nicht auch? So jetzt noch eine von mir freigegebene Auswahl an Beweisfotos, dass es mir gut geht und dann bis zum nächsten Mal, ihr Lieben.






























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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 08.11.2021

    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal,
    wir wollen mal wieder aus unserem Alltag berichten. Gleich zu Anfang, ich brauche eure Hilfe. Ich muss ja nun ganz viel Büroarbeit machen, obwohl ich noch sooooo klein bin. Wohlwollende Menschen haben mir ja schon geraten bei der Welpen-Gewerkschaft mal nachzufragen, ob das überhaupt zulässig ist, also Kinderarbeit und Ausbeutung von Hunden. Wisst Ihr was mein Frauchen gesagt als ich ihr meinen Plan erzählt habe? Die hat mich doch glatt ausgelacht. Darf sie das?

    Also Emir, ich hab dich angelacht und habe nur gesagt, dass ich glaube du musst dich eher an die Gewerkschaft für Scheiche, Kalifen und Emire wenden und dass ich nicht weiß, ob es so eine Gewerkschaft überhaupt gibt. Wir werden ja sehen, was am Ende dabei herauskommt, hier wird man dir bestimmt einen guten Rat geben. Um dich zu unterstützen habe ich auch schon Beweisfotos für deine Arbeit herausgesucht. Immerhin bist du nach der Arbeit so müde, dass du nur noch im liegen fressen kannst. Vielleicht weiß dein Publikum Rat.
















    Aber erzähl doch auch mal aus deiner Freizeit.

    Ja, das ist eine gute Idee, aber da könnte ich tagelang erzählen, was ich so alles erlebe, habe nur nicht so viel Zeit zum Reden, muss ja noch so viel erkunden. Inzwischen finde ich Spazierengehen auch nicht mehr langweilig, im Gegenteil, es ist so aufregend, gibt so viel zu beschnüffeln und kennen zu lernen, dass gar keine Zeit für andere Sachen bleibt. Komisch, Pflegefrauchen regt sich dann immer auf, wenn ich, kaum dass wir zu Hause sind, mal auf die Toilette muss.

    Also Emir, ich finde nur, dass du beim Spazierengehen durchaus genug Zeit hättest für den Toilettengang, aber es fällt dir immer erst im Garten ein, dass da noch etwas Entscheidendes war. Aber mein Pfotenkumpel und ich werden dich einfach weiterhin daran erinnern. Jetzt noch ein paar Bilder aus deiner Freizeit, sonst denken alle noch du musst hier nur arbeiten. Übrigens für alle die sich Sorgen machen, Emir darf nur auf eingezäunten Grundstücken frei laufen, sonst ist er immer an der Leine.







    Pflegefrauchen habe ich die Bilder auch freigegeben, du weißt schon wegen Privatsphäre und so?

    Ja Emirchen, wir haben die Fotos doch zusammen ausgesucht.

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  7. #7
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    Standard Tagebucheintrag vom 15.11.2021

    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal
    zuerst das Wichtigste, mir geht es richtig gut, außer vielleicht dass ich mich immer so schnell langweile. Ich könnte den ganzen Tag spielen, toben, aufpassen, knabbern, aber Frauchen lässt mich nicht. Das ist sooo gemein. Sie sagt ich muss auch mal Pause machen, damit mein Körper Zeit und Kraft zum Wachsen hat. Dabei ruhe ich mich doch beim Fressen immer aus. Wenn es Futter gibt, fang ich erst mal wie mein Pfotenkumpel im Stehen an, der frisst immer im Stehen. Aber nach einigen Happen wird mir das zu anstrengend, sodass ich mich dann hinsetze und am Ende lege ich mich hin und fresse im Liegen zu Ende, also so wie die alten Römer.

    Aber Emir, was heißt denn hier gemein. Ich bin schon alt und habe nicht so viel Ausdauer wie Du, da brauch ich öfter mal ´ne Pause. Außerdem muss ich ja auch noch Geld verdienen, um dein Futter zu bezahlen. Emir ist wirklich ein schlaues ausdauerndes Kerlchen, der beschäftigt, gefordert, gefördert sein will und viel Bewegung braucht. Wir toben mit dem Safetystick und das Geheimnis des Kullerballs, der Leckerlis ausspuckt hat er echt schnell durchschaut. Hat gemerkt, dass nur Kullern nicht so effektiv ist wie Fallen lassen und Kullern. An neue Aufgaben geht er mit Neugier und Ausdauer heran, probiert so lange, bis er das Problem gelöst hat. Nur die Flugbahn des Kong kann er noch nicht vorherberechnen. Zum Glück, erstens hab ich so ab und zu mal etwas zu lachen und es wäre mir echt peinlich, wenn er besser rechnen könnte als ich.

    Frauchen sagt immer sie hat jetzt zwei Männer im Haus, einen großen Mann und einen kleinen. Ich versteh bloß nicht, warum sie meinen Berner Kumpel als kleinen Mann bezeichnet. Versteht Ihr das? Beim Tierarzt waren wir auch. Frauchen hat meinen Pfotenkumpel und mich mit dem Auto zum Tierarzt gefahren. Erst war die Fahrt sehr aufregend, aber ich hab mich dann einfach nach Zeno gerichtet, man war der cool, so will ich auch mal werden. Beim Tierarzt hat Frauchen uns beide gewogen und dann mussten wir ins Wartezimmer. Mein Pfotenbruder hat sich einfach hingelegt und gut. Da habe ich dann auch gar nicht mehr so viel Angst gehabt. Ich kann mich ja immer hinter ihm verstecken. Mach ich auch immer wenn ich mal wieder angeblich Dummheiten gemacht hab. So hat es mir auch gar nichts ausgemacht, als noch andere Menschen und Hunde hereingekommen sind. Hinterher hat Frauchen gesagt, sie ist mächtig stolz auf uns. Da bin ich gleich noch einen Zentimeter gewachsen.

    Das kleine Emirchen hat bisher nur gefiept und gequiemert, wenn er etwas wollte oder auch nicht und wenn er auf sich aufmerksam machen wollte. Seit gestern hat er aber seine Stimme entdeckt. Erst kam ein empörtes „Wöff“, weil ich ihn nicht genug beachtet habe - seiner meiner Meinung nach. Jetzt protestiert er immer häufiger und das „Wöff“ wächst langsam und wird später bestimmt ein beeindruckendes „Wuff“ oder „Wau“. Im Moment hat er eine Phase, in der er nachts wieder raus muss. Immer so gegen halb drei. Zum Glück macht er sich bemerkbar und wir legen dann eine kleine Runde durch den Garten ein. Dabei hat er auch entdeckt wie er meine Nachttischlampe anschalten kann, es ist ein Lampe, die durch Berührung mit dem Finger an- und umgeschaltet wird. Er macht das mit der Nase und es funktioniert, das Spiel gefällt ihm. Er ist halt sehr schlau. Hoffentlich schläft er bald wieder durch und lässt das Licht aus. Beim Spazierengehen schnuppert er sehr viel und ausdauernd.

    Aber Frauchen, das ist nicht fair, ich kann halt noch nicht so schnell lesen wie mein Pfotenbruder, außerdem lese ich auch das Kleingedruckte, das dauert halt.

    So nun zeige ich euch noch ganz viele ausgewählte Bilder von (hauptsächlich) mir, weil Pressearbeit auch für Royals heutzutage total wichtig ist – sagt Frauchen.





























    Grüße an alle mit einem Tatzenwinker von EMIR
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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 21.11.2021

    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal

    Hilfe, Emir hat meine Ratte getötet, er hat ihr den Kopf abgebissen.

    Jetzt ist Frauchen aber hysterisch, alles halb so schlimm. War doch nur eine Stoffratte. Muss allerdings zugeben, dass sie täuschend echt aussah, sonst hätte ich ihr ja auch nichts getan. Und überhaupt Frauchen ist selber schuld. Eine Ratte hat auf dem Sofa einfach nichts zu suchen.

    Ach Emirchen, Deine Liste wird einfach immer länger und länger. Ich mochte die Ratte einfach, weil sie so echt aussah, da so auf der Sofalehne sitzend.

    Na ja, Frauchen ein bisschen Schwund ist halt immer. Las uns lieber ´was anderes erzählen, ich glaube meine Fans interessieren sich gar nicht so sehr für Ratten. Zum Beispiel vom Spazierengehen.

    Na gut, also Emir findet beim Spazierengehen immer öfter auch mal Zeit seine großen und kleinen Dringlichkeiten zwischendurch zu erledigen. Schön ist, daß er dazu immer ins Gebüsch, ein paar Meter vom Weg ab, verschwindet. Natürlich mit dem Nachteil, das ich immer mit ins Gebüsch stiefeln muss und zwar weil wir in der dunklen Jahreszeit sind meistens im Dunkeln. Aber nichts desto trotz, ist das ein weiterer toller Fortschritt.

    Also wisst Ihr, ich finde das ja ziemlich blöd. Aber man hat ja auch seine Intimsphäre und möchte nicht von jedem beobachtet werden. So passiert es denn schon mal, dass sich die Leine dabei auch mal verheddert oder sich unverständlicher Weise um Bäume und Sträucher wickelt. Und natürlich geht ein Emir nie zurück und gibt auch nicht dem Zug nach. Ich kenne nur nach vorn. So muss Frauchen dann halt ein bisschen ´rum tüddeln, manchmal flucht sie auch leise dabei. Ich höre das zwar, tue aber so als wenn nichts wäre. Denn rückwärts gehen, NEIN, das tue ich nicht, nicht mal für Frauchen.

    Inzwischen kann er auch schon Sitz, das ging ganz schnell, denn er ist wirklich sehr schlau und pfiffig. Er probiert so lange, bis er zum Erfolg kommt und ein wenig kann er sich ja auch von meinem Pfotenkumpel abschauen.

    Wisst ihr, was mir richtig viel Spaß macht? Frauchen geht jetzt mittags mit uns immer in die Sandkuhle. Da ist ganz viel weicher Sand und es geht rauf und runter, mit Kuhlen und steilen Hängen und gaaanz viel Platz zum Toben. Dann wirft sie mit dem Kong oder dem Safetystick und ich kann mich richtig austoben.

    Das Spielen in der Sandkuhle macht Emir richtig viel Spaß. Blöd ist nur, dass hinterher alles sandig ist. Damit er so richtig toben kann, habe ich eine extra extra lange Schleppleine gebastelt. Deshalb kann ich auch keine Fotos machen, weil Spielzeug werfen und mit der Schnur so hantieren, dass Emirchen nicht ruckzuck wie ein Weihnachtspaket verschnürt ist, damit habe ich alle Hände voll zu tun. Und mein Rüde weigert sich schlicht weg, den Fotoapparat zu bedienen.




























    Grüße an alle mit einem Tatzenwinker von EMIR
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  9. #9
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    Standard Tagebucheintrag vom 29.11.2021


    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal

    Es gibt etwas zu feiern, davon will ich euch heute mal erzählen.


    Zu feiern, Frauchen was haben wir denn zu feiern? Hatte ich Geburtstag oder Namenstag? Habe gar keine Geschenke bekommen, warum nicht?.

    Nein, Emir, aber Du hast die Woche zum ersten mal dein Beinchen gehoben. Also, ein echter Rüde hebt beim Urinieren sein Bein, Du weißt schon je höher desto besser. Weißt Du noch, das war als ich so gelacht habe.


    Natürlich weiß ich das noch, du hast mich ausgelacht, Frauchen du hast mich einfach ausgelacht.

    Ja Emirchen, dass stimmt ein klitzekleines bisschen habe ich dich ausgelacht.


    Das ist nicht fair, Frauchen.

    Ja Emir, aber das war doch so niedlich und war ganz lieb gemeint. Glaube mir, deine Fans werden dich noch viel mehr lieben, wenn ich jetzt endlich den Rest erzählen darf.


    Na gut, dann darfst Du. Gut dass ich so viel schönes, weiches, flauschiges Fell habe, dann sieht keiner, wenn ich jetzt rot werde.

    Also Emirchen hat zwar zum ersten Mal beim Erledigen seines kleinen Geschäftes ein Beinchen gehoben, aber er muss noch lernen, wie es richtig geht. Er hat nämlich sein Vorderbeinchen angehoben. Eher so wie beim Maussprung. Oh, das war sooo süß. Deshalb musste ich lachen, weil er einfach so zuckerschnuckelig ist.


    Frauchen also, dann darf ich mich jetzt aber auch mal über dich beschweren.

    Ja, Emir natürlich darfst du das.


    Also Frauchen will, dass ich das Haus durch den Dienstboteneingang betrete. Ist das nicht schrecklich. Ich Emirchen, mit Rang und Namen, soll durch den Dienstboteneingang gehen. Ich meine für mich ist doch nur der Haupteingang, mit ausgerolltem roten Teppich und einer Ehrengarde die Spalier steht angemessen. Am Besten hat jeder auch noch ein Leckerchen für mich. So finde ich das angemessen, nicht der Dienstboteneingang.

    Ach Emirchen, ich meine doch bloß, dass wir bei diesem Schmuddelwetter weniger Dreck ins Haus tragen, wenn wir durch den Keller gehen. Zumal im Heizungskeller schöne trockene kuschelige Handtücher hängen, um euch abzutrocknen und Verlassen tust du das Haus ja weiterhin durch das „Hauptportal“.


    Aber Frauchen, das mag ja praktisch sein, aber angemessen ist das nicht und ich betone, nur deswegen ziere ich mich ein wenig, nicht dass ich vor dem Auto oder der Heizung Angst hätte. Niemals.

    Nein, natürlich nicht Emir, das weiß ich doch, deswegen machst du das ja inzwischen auch schon ganz toll. Ach übrigens: Spalier stehen können doch nur dein Pfotenkumpel und ich, das ist noch kein richtiges Spalier und mit den Leckerchen, wie soll das denn gehen? Ich würde dir ja eins geben, aber glaubst du wirklich, dass der Zeno, wenn er ein Leckerchen hat, es dir abgibt? Ich meine du weißt doch selbst, dass er so etwas Feines, wenn er es bekommt quasi augenblicklich inhaliert, da ist gar keine Zeit mehr es dir zu geben.


    Frauchen, das ist aber wirklich schade, ich habe mir das so schön erträumt heute Nacht.

    So nun noch ganz kurz etwas ganz anderes. Als wir gestern morgen zum Spaziergang starten wollten, hat es geschneit, passend zum ersten Advent, schöne große Flocken „Schlabberschnee“, nichts von Dauer – leider. Als ich die Haustür aufgemacht habe hat Emir erst mal ganz verdutzt geschaut und nicht gewusst was er davon halten soll. Aber dann hat er zu Zeno geschaut, den das offensichtlich überhaupt nicht beeindruckt hat, dass da weiße Papierfetzen schwerelos vom Himmel fallen. Also ist er ohne weiteres mitgekommen. Hat dann nach oben geschaut, links und rechts und links und rechts, und hat versucht die Flocken zu fangen, ein schönes Spiel auch wenn man so weder seinen Durst stillen noch die Papierschnipsel weiter zerreißen kann. Das war sooo niedlich.


    Ach Frauchen, Du machst mich immer unmöglich, wie sollen denn meine Fans den nötigen Respekt vor mir haben?

    Emirchen - sie lieben dich - glaube mir, man kann doch auch gar nicht anders als dich sofort ins Herz zu schließen. Du süßer kleiner Fratz. So nun noch ein, zwei Fotos zum Schluss.


    Fotos gibt es diesmal nur einige wenige, weil ich sie nicht freigegeben habe, muss ja auch mal meinen Willen durchsetzen.

    Aber Emirchen, ich habe einfach nur nicht so viele Bilder gemacht. Weil das Wetter schlecht war, ich keine Kamera zur Hand hatte, wenn Du besonders niedlich warst oder Unfug gemacht hast.


    Ich mache keinen Unfug, ich sammle Lebenserfahrung!














    Adventliche Grüße an alle mit einem Tatzenwinker von EMIR



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  10. #10
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    Standard Tagebucheintrag vom 11.12.2021

    Der kleine Emir lernt immer mehr dazu und ist schon ein richtiger Streber geworden, schaut mal:

    Wesen:
    Emir ist sehr agil, sehr lieb und gutmütig, sehr neugierig, sehr intelligent und lernfähig, ausdauernd, sehr wachsam und niemals aggressiv.

    Gesundheit:
    Emir ist augenscheinlich gesund.

    Größe & Gewicht:
    Emir ist 51 cm groß und wiegt inzwischen 22 kg.

    Fremde Menschen:
    Emir ist erst vorsichtig zurückhaltend,zeigt überhaupt keine extreme Scheu aufgrund schlechter Erfahrungen. Emir ist sehr neugierig, also typisch Welpe.

    Fremde Hunde:

    Bei Begegnungen mit anderen Hunden auf der Straße zeigt Emir kein großes Interesse und reagiert eher zurückhaltend.

    Ängste:

    Mit dem Staubsauger hat er ein gentlemen´s-agreement getroffen, Regenschirme üben wir noch, es wäre ihm lieber, wenn die herrlich nach Leberwurst duften würden.

    Andere Tiere:
    Vögel, Igel, Kröten kein Problem, Kühe sind leider keine mehr auf der Weide.

    Jagdtrieb:
    Ja offensichtlich, als wir ein Reh im Wald aufgeschreckt haben, wollte er so etwas von hinter her, ebenso beim Eichhörnchen.

    Leinenführigkeit und Co.:
    Emir läuft meist an einer längeren Leine, da er sehr großen Bewegungsbedarf hat und die Welt so viel Spannendes bereit hält, speziell geübt haben wir das bisher nicht, Sitz und auf seine Decke gehen, kennt er schon. Im Moment üben wir, nicht anzuspringen, auf den Arm nehmen lässt er sich von mir gut, Geschirr anziehen, Bürsten und Abtrocknen sind kein Problem, Ohren-, Augen- und Pfotenkontrolle auch nicht, auf Zahnkontrolle könnte er auch gern verzichten, macht er aber mit. Fiebermessen findet er nicht wirklich schön, lässt er aber über sich ergehen.

    Autofahren:
    Erst ist Emir etwas aufgeregt, kommt dann aber zur Ruhe und liebt es aus dem Fenster zu schauen.

    Alleine bleiben:
    Mit dem Ersthund bleibt Emir auch mehrere Stunden allein, ganz allein haben wir noch nicht probiert, wenn er aber mal vom Ersthund und mir getrennt ist, weint er.

    Fazit:
    Emir ist einfach nur zum Verlieben. Er ist sehr lieb, sehr gelehrig, braucht viel Bewegung und will auch geistig gefordert werden. Emir hat eine hervorragende Sprungkraft und ist auch beim Lernen und Ausprobieren erstaunlich ausdauernd. Seine Wachsamkeit ist jetzt schon hervorstechend, er ist super aufmerksam bei jedem fremden Geräusch und schlägt inzwischen auch an, ohne zu Kläffen, ohne Dauerbellen oder andere negative Verhaltensweisen. Aggressivität ist ein Fremdwort für Emir, er ist ein echter Schatz, der neben einem Charakter zum Verlieben, einem einnehmenden Wesen und einem Aussehen zum Schockverlieben auch noch ein Kuschelfell hat. Wenn ich ihm ein optimales Zuhause bieten könnte, so wie er es verdient, würde ich ihn nicht hergeben, aber Emir braucht Förderung und Forderung (geistig und körperlich) und ein „Rudel“, den ganzen Tag allein sein und nur rumliegen, wird ihm nicht gerecht.
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  11. #11
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    15.247

    Standard Tagebucheintrag vom 13.12.2021

    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal.
    Manno, hier passiert gar nichts. Mir ist immer sooo langweilig. Pflegefrauchen oder der Hund des Hauses spielen gar nicht richtig mit mir. Immer nur mal so, viel zu kurz, viel zu selten. Keiner von den beiden rennt so schnell wie ich, keiner schlägt so schöne Haken oder springt so hoch und weit wie ich. Sagt mal selbst, da bleibt mir doch gar nichts anderes über als ab und zu, gaaanz selten, ein klein wenig, minimal Dummheiten zu machen. Also ich finde, ich kann da eigentlich gar nichts für. Da müsst Ihr mir doch Recht geben, stimmt´s?! Pflegefrauchen sieht das nämlich ganz anders. Also müsst ihr mich mal unterstützen und auf meiner Seite sein. Schreibt Ihr am besten alle, dass ich im Recht bin und gar nicht anders kann als Dummheiten zu machen. Sie bräuchte ja nur mehr mit mir zu spielen, dann wäre ich so was von brav. Außerdem mal ganz ehrlich, Pflegefrauchen war als Welpe bestimmt auch nicht immer artig. Immer artig sein macht überhaupt keinen Spaß und ist so anstrengend.



    Na Emirchen, heckst du schon wieder was aus. Manchmal denke ich wir sollten dich umtaufen in Emir Schlitzöhrchen.

    Pflegefrauchen das ist jetzt aber sehr unpassend. Das klingt überhaupt nicht vornehm oder edel, da würden mich ja alle auslachen. Erzähl lieber wie schön ich Schuhe aufmachen kann: anpirschen, zuschnappen und ziehen und schon sind die Schnürsenkel auf. Hihi – das macht Spaß.
    Aber ab und zu am Tag, ganz selten, viel zu kurz spielt sie dann doch mal mit mir, schaut her.











    Emir dich zu fotografieren ist wirklich schwer, mir scheint du bist schneller als der Wind, auf jeden Fall aber schneller als die Kamera.

    Wir gehen jetzt ganz viel im Dunkeln und dann kriege ich so wie der Hund des Hauses ein leuchtendes Halsband, Pflegefrauchen sagt das steht mir so gut, finde ich übrigens auch, wenn ich mir so die Bilder anschaue.







    Aber mal ganz ehrlich, wie soll das auch anders sein, könnt ihr euch irgendetwas vorstellen, das mir nicht steht? Pflegefrauchen sagt immer ich bin zuckerschnutensüß. Das heißt doch bestimmt, dass ich der schönste Emir von der Welt bin oder?

    Emirchen hast Du denn auch erzählt, warum die Leine an der einen Stelle ausgefranzt ist?

    Nein, Pflegefrauchen, das weiß ich doch auch nicht, was du da wieder gemacht hast.

    Aber Emir, du hast das gemacht mit deinen Zähnchen.

    Ich Pflegefrauchen? Aber wenn die Leine nicht angeknabbert werden möchte, warum sagt sie das nicht? Und überhaupt, dann hätte sie halt nicht Leine werden sollen. Basta!

    Adventliche Grüße an alle mit einem Tatzenwinker von EMIR und einem Tschau-tschau vom Pflegefrauchen
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  12. #12
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    15.247

    Standard Tagebucheintrag vom 04.01.2022

    Hallöchen, hier sind wieder EMIR und das Hauspersonal.

    Wir - ich, mein Hundekumpel und unser Frauchen haben Weihnachten und Silvester gut überstanden. Frauchen hat dabei ganz komische Dinge gemacht. Zum Beispiel hat sie plötzlich im Wohnzimmer einen Schemel hingestellt und darauf so ein komisches großes Metallding gestellt. Dann durfte ich ausgiebig schnuppern, bis nichts neues mehr zu riechen war. Dann hat sie eine Decke im Kreis davor gelegt und ich durfte nicht auf die Decke treten. Einen Tag später hat sie die Decke wieder weg genommen und einen schönen grünen Baum in das Metallding gestellt. Ich durfte wieder Schnuppern so viel ich wollte, man der Baum roch richtig gut, aber ich durfte nicht an ihm zupfen. Als ich keine Lust mehr zum Schnuppern hatte, kam das gleiche Spiel wie vorher. Decke hingelegt, Decke nicht betreten. Am nächsten Tag hat sie den Baum mit ganz vielen Dingen behängt, Kerzen, Kugeln und andere interessante Teile. Ich dachte erst das wäre alles für mich, aber ich durfte wieder nur an allem schnuppern. Bald war mir das zu langweilig und die Decke wurde wieder hingelegt.

    Heilig Abend haben wir zu dritt gemütlich gefeiert. Zwar habe ich dieses Jahr weitgehend auf Weihnachtsdekoration verzichtet, um Emir und die Deko zu schützen. Aber auf meine geliebten echten Kerzen am Tannenbaum wollte ich partout nicht verzichten und es hat wunderbar geklappt. Das Einzige was Emir wirklich sehr irritiert hat, war meine Krippe. Ich habe Maria, Josef und das Christuskind in der Krippe als geschnitzte relativ große Holzfiguren, Josef ist etwas höher als Emir. Aber dann haben sie sich doch noch angefreundet und Emir hat eingesehen, dass das Christuskind in der Krippe gut liegt, besser als zwischen seinen Zähnchen. Für beide gab es natürlich auch eine extra dicke Weihnachtswurst. Das fanden die beiden echt gut, nur zu wenig war´s – natürlich.

    Und dann ein paar Tage später war wieder alles anders als sonst. Das fing schon tagsüber an, da hat es immer wieder laut geknallt, das war mir überhaupt nicht geheuer. Auch der Hund des Hauses war nicht ganz so cool wie sonst. Aber Frauchen hat immer ganz ruhig gesagt „es ist alles gut“ und sich sonst wie immer verhalten, sie war gar nicht aufgeregt, da habe ich das dann irgendwie auch ein bisschen geglaubt. Das hat mich etwas beruhigt. Abends wurde es dann immer mehr mit dem komischen Donnern und manchmal war es auch ein Heulen und bunte Punkte schossen in den Himmel, ein richtiges Buntgewitter, aber Frauchen hat das gar nicht gestört. Und Extrawurst gab es, aber nicht die ganze Zeit – Schade. Auch als wir ins Bett gegangen sind, hat es noch weiter geknallt, als es mir dann allein zu unheimlich wurde, bin ich zum Hund des Hauses und habe mich ganz dicht an ihn gekuschelt, der hat gesagt, wenn Frauchen schlafen kann, ist alles gut, dann können wir das auch. Und so haben auch wir dann geschlafen. Aber ganz ehrlich, wer braucht so etwas? Zum Glück war morgens alles vorbei.


    Also ihr seht, wir haben die Feiertage gut überstanden. Silvester um Mitternacht gab es dann wieder lecker Extrawurst für die beiden, so wie an Heilig Abend. Und am ersten Feiertag gab es für Emir zum ersten Mal frischen Blätterpansen. Erst hat er den Pansen aussortiert und liegen lassen, dann ist er zu HUnd des Hauses gucken gegangen, wie er es immer gerne macht, und hat gesehen, dass dieser am liebsten nur Pansen fressen würde. Also ist er wieder zurück zu seinem Napf und hat mal ein Häppchen probiert. Als es am 2. Feiertag noch mal frischen Pansen gab, hat auch er den zu allererst gefressen und seinen Napf nach weiteren Stückchen durchsucht.

    Die beiden hatten ja zwischen den Jahren viel Zeit, die Emir genutzt hat um meine Bücher zu lesen. Er hat das wirklich sehr gut und gründlich gemacht. Er hat zwei Bücher im wahrsten Sinne des Wortes ausgelesen samt meiner Leselotte und meinem Kuschel-Lese-Stützkissen. Na ja, alles ist vergänglich, nicht wahr Emir.

    Aber Frauchen, ich musste doch erst richtig lesen lernen, beim nächsten Buch wird alles anders.

    Nee nee Emir kein Buch mehr, ich zeig dir lieber andere Lesarten, Hunde typische. Wir haben also eine Schnupperdecke für Emir gebastelt. Damit sind wir beide zufrieden und glücklich.

    Ja, da muss ich Frauchen zustimmen, die Schnupperchallenge macht mir richtig Spaß. Aber was echt fies ist, Hund des Hauses steht daneben und sobald ich meine alle gefunden zu haben oder meine Nase eine Pause braucht, geht er zielsicher zu der Schnupperdecke und liest ein weiteres Leckerchen auf, so gemein.


    Ach jetzt muss ich doch noch mal aus dem Nähkästchen plaudern. Nachdem Emir sonst immer nur einmal am Anfang und einmal am Ende des Spaziergangs seine kleine Blase entleert hat, fängt er jetzt an sich häufiger auch mal zwischendurch hinzuhocken. Allerdings verbindet er das immer häufiger mit einer Gynmastikübung, ich habe sie Wackelinchen getauft. Er hockt sich erst hin und drückt dann erst langsam die Hinterbeine durch, kommt also aus der Hocke hoch und hebt dann ein Beinchen, allerdings klappt es halt noch nicht perfekt, denn manchmal trifft er sich selbst. Übung macht den Meister, da bin ich mir ganz sicher, Emir lernt ja so schnell, so wird er sich bald sein eigenes kleines Emirat markiert haben.


    Was Frauchen aber auch immer alles so erzählt, ihr müsst das nicht alles glauben, die übertreibt. Hier zeige ich euch jetzt noch ein paar Fotos von uns, äh mir.















    Neujahrsgrüße an alle mit einem Tatzenwinker von EMIR
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