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Thema: Filla · Mischling Hündin · 7 Jahre alt

  1. #1
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    Standard Filla · Mischling Hündin · 7 Jahre alt

    FILLA

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.


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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 30.08.2020

    Filla ist gestern Abend relativ spät in ihrem neuen Zuhause angekommen.
    Die Nacht hatte sie wenig Gelegenheit zum Schlafen, da sie alles erkunden wollte.

    Die beiden, mein Rüde und Filla, kommen gut miteinander aus.
    Filla hat heute Morgen auch schon etwas gefressen. Trinken ist kein Problem.

    Sie ist scheu aber noch viel neugieriger - heißt, mit Geduld kommt sie lieber mit, als vor dem Neuen zu kapitulieren.
    Filla läßt sich gerne streicheln.

    Wenn Sie aufgeregt ist, steht sie erst hechelnd da, dann geht sie in Hab-Acht-Stellung, jederzeit fluchtbereit und wenn dann nichts Schlimmes passiert, switched sie um und kommt schauen oder mit.
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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 01.09.2020

    Hier sind weitere Neuigkeiten und Bilder von Filla - ein Kurzbericht wie es uns so geht.

    Die Filla ist ein fleißiges Bienchen und ziemlich nachtaktiv, eher wie ein Hamster oder so.

    Beim Spazierengehen geht sie noch ganz dicht hinter mir, so dicht dass sie mir ganz oft auf die Hacken tritt. Wenn ich stehen bleibe, schaut sie erst und fängt dann an sich umzusehen und sich ein paar Schritte vor oder neben mir zu bewegen. Sobald ich aber wieder gehe, ist sie gleich wieder hinter mir. Ihr Geschäft erledigt sie zwar nicht beim Spazierengehen sondern hinterher im Garten, aber nicht mehr im Haus. Das klappt inzwischen gut. Ist doch toll?

    Gestern hat sie angefangen allein das Grundstück zu erkunden. War es am Sonntag noch ein Hinderniss durch das Fliegengitter der Haustür zu kommen, meistert sie das inzwischen mit Bravour. Sie bleibt erst davor stehen, zögert, dreht eine Runde, zögert wieder und beim zweiten Anlauf taucht sie dann unter durch.

    Also da ich die Tür offen gelassen habe ist sie, als es ihr bei mir und meinem Rüden zu langweilig im Wintergarten wurde raus und ums Haus gelaufen. Dann hat sie mich im Wintergarten entdeckt und wollte da rein.

    Was macht man als wohlerzogener Hund? Man klopft an die Wintergartentür. Die im Weg stehenden Blumentöpfe und Blumen sind kein wirklicher Hinderungsgrund, jedenfalls haben sie aufgegeben und sind umgekippt, runtergefallen und weggerollt, soweit sie es noch konnten.

    Beim dritten Mal hat sie aber verstanden, dass sie wenn sie vorne aus der Tür rausläuft auch vorne wieder rein kommen muss.

    Beide Hunde haben ein eigenes Deckchen im Flur im Erdgeschoss und eins im Obergeschoss. Filla hatte ich ihrs oben erst in den Flur gelegt.
    Nachdem sie die erste Nacht die Kommode abgeräumt hat, dachte ich, sie will mehr Schutz und hab ihr schnell eine Höhle gebaut, in die ich ihr Deckchen im Obergeschoss gelegt habe.
    Aber das war auch nicht richtig. Das Deckchen hat sie ziemlich schnell aus der Höhle rausgezogen und mitten im Flur drappiert. Die Nacht wollte sie auch nicht im oberen Flur bleiben und kam mit ins Schlafzimmer.
    Also habe ich ihr Deckchen vom Flur geholt und ihr im Schlafzimmer hingelegt. Aber irgendwie war es wohl nicht der richtige Platz - dachte ich. Denn sie hat sich nicht darauf gelegt, sondern es nur hin und her und um und dum gewendet, gezogen, gekratzt, gefaltet und was man so alles mit Deckchen machen kann.

    Geschlafen hat sie dann zwischen all der Arbeit, die sie heute Nacht verrichtet hat, aber ganz profan auf dem Teppich. Und heute Nacht war sie wirklich fleißig. Sie ist mehrmals nach unten und wieder hoch gelaufen und gerumpelt hat es dabei auch mehrmals.

    Dachte mir, na dass wird ja morgen früh eine Überraschung geben, aber kaputt machen kann sie nichts mehr. Dann heute Morgen die Überraschung. Unten im Flur hatte ich einen Wäschekorb, voll mit frischgewaschenen Hand- und Geschirrtüchern, auf den Sessel gestellt, um diesen heute mit ins Büro zu nehmen. Die ersten Tücher fand ich oben mitten im Flur, nett zu einem Haufen verwurschtelt. Unten hatte sie aber auch fleißig umgestaltet.
    Ihr Deckchen und das meines Rüden hatte sie ebenfalls mitten in den Flur gezogen und sie übereinander drappiert. Der Korb stand zwar noch auf dem Sessel, war aber leer. Alle Tücher, die sie nicht nach oben getragen hatte, lagen zerknuddelt auf den Decken, wirklich es war ein netter bunter Haufen.
    Sinn und Zweck habe ich nocht nicht verstanden, denn sie legt sich nicht darauf, aber an der Erkenntnis arbeite ich noch.
    Heute sind beide mit mir ins Büro gekommen. Das hat sie wirklich gut gemacht, da orientiert sie sich an meinem Rüden. Sie streift auch schon durch die Räume, wenn ich sie lasse.

    Auch hier hat sie ein eigenes Deckchen und während mein Hund darauf liegt, hat sie es natürlich erst woanders hin gezerrt und dann gefaltet, gerollt, ... .

    So dass war es von uns, jetzt noch einige Bilder.












    Mit Tatzenwinker und feuchten Grüßen
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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 07.09.2020

    Hallo, hier kommt Neues von Filla.

    Filla ist jetzt eine Woche bei meinem Rüden und mir. Die beiden vertragen sich - HURRA.

    Am Donnerstag waren wir beim Tierarzt.
    Die Laborwerte kenne ich zwar noch nicht, aber der Allgemeincheck der Tierärztin hat nichts negatives ergeben.
    Außer das wohl jemand versucht hat, den Zahnstein von Fillas Zähnen unprofessionell zu entfernen.
    Aber sie scheint hoffentlich keine Schmerzen zu haben. Wollen wir hoffen, dass das Zahnfleisch sich wieder über die Zahnhälse schiebt. Filla war sehr brav beim Tierarzt und hat alles geduldig über sich ergehen lassen.

    Die ersten Tage waren Türen ein großes Hindernis für Filla, einfach durchgehen ging gar nicht.
    Aber als wir vom Tierarzt kamen und sie realisierte, dass sie wieder „Zuhause“ war, da ist sie ohne Zögern durch die Haustür zu meinem Rüden in den Hausflur gestürmt, als wäre sie sehr froh darüber wieder hier zu sein.

    Beim Spazierengehen geht sie jetzt schon meistens ganz dicht neben und nicht mehr hinter mir und manchmal bleibt sie stehen, schnuppert und liest Zeitung. Ihr Geschäft erledigt sie inzwischen zu 80 % beim Spazierengehen. Allerdings teilweise auf dem Weg, das räume ich natürlich weg. Wenn sie sicher ihr Geschäft beim Spazierengehen macht, werde ich ihr beibringen es nicht auf dem Weg zu machen.

    Auf dem Grundstück und im Haus ist sie schon relativ sicher.
    Auf dem Grundstück ist ihre Nase eigentlich immer am Boden, sie erkundet das Grundstück inzwischen allein, und sie ist nur am herum wuseln bis sie erschöpft ein Schläfchen macht oder ihrer zweiten Lieblingsbeschäftigung nachgeht.

    Sie gehört bestimmt zu den Favoriten im Kampf um den Weltmeistertitel „im auf dem Rücken wälzen“.
    Ich glaube, auf dem oberen Rasen hat sie schon jeden Quadratzentimeter mit dem Rücken erkundet.

    Nachts schläft sie inzwischen auch im Schlafzimmer. Ihr Deckchen wird aber egal wo und wie es liegt vor dem Schlafen mächtig bearbeitet. Ich kann das sehr schön vom Bett aus beobachten. Am Ende der Prozedur von zerren, schieben, kratzen, falten, rollen, umdrehen, knüllen liegt das Deckchen als Knäuel neben dem Platz von meinem Rüden. Dabei beobachtet er sie genauso fassungslos wie ich. Wenn er schlafen geht, geht er ins Schlafzimmer, legt sich auf sein Deckchen und schläft. Wenn Filla dann endlich schlafen geht legt sie sich auf den Teppich zwischen ihm und Bett und wenn ihr Deckchen Glück hat, liegt ein klitzekleiner Teil von Filla auch am oder auf dem Deckchen. Ihre Versuche auch seine Deckchen „ordentlich zusammen zu legen“ habe ich unterbunden.

    Tagsüber außerhalb des Grundstücks orientiert sich Filla sehr an ihm, sie fühlt sich offensichtlich in seiner Gegenwart sicherer.
    Was noch gar nicht rund läuft ist das Fressen. Filla möchte am liebsten aus seiner Schale fressen. Wobei er aber ein Schnellschlinger ist. Filla schnuppert erst einmal genau bevor sie sich ein Häppchen aus ihrer Schale nimmt. Wohl gemerkt in beiden Schüsseln ist das gleiche Futter. Dann geht sie ein paar Schritte im Kreis, ehe sich die gleiche Prozedur wiederholt.

    Das Geschirr anziehen, den Tracker anlegen und anleinen sind überhaupt kein Problem mehr. Wenn sie aber etwas erschreckt, ist sie sofort in entsetzlicher Panik und nur noch auf Flucht gepolt. Ich hoffe, dass wir noch ganz viel Angst besiegen können, denn wenn wir die Angst einflößende Situation gemeinsam angehen, siegt am Ende eigentlich immer ihre Neugier.

    Ihr Lieblingsspiel ist eindeutig versteckte Leckerchen suchen.
    Mit einem Ball oder einem Zottelzopf kann sie nichts anfangen. Quietschende Spielzeuge habe ich nicht probiert, da ich davon überhaupt nichts halte. Aber wenn sie ihre Nase einsetzen kann ist sie glücklich.

    Da Filla im Haushalt so fleißig ist, erinnert sie mich ein wenig an Aschenputtel, sie muss also nur noch vom Prinzen gefunden werden. Allerdings denke ich in Anbetracht ihrer Entwicklung hier ist sie Aschenputtel mit Siebenmeilenstiefeln.

    Bis zum nächsten Mal.










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  5. #5
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    Standard AW: Filla · Mischling Hündin · 7 Jahre alt

    Die kleine Zaubermaus Filla, hat auch ein ganz zauberhaftes Profil

    Wesen:
    Filla hat ein munteres sehr, sehr liebes Wesen, ist aufgeschlossen, neugierig und am liebsten immer mit dabei. Sie orientiert sich gern an einem souveränen Hund, der sollte aber nicht zu dominant sein, da sie immer zurücksteckt und dann zu kurz kommt. Ein wahrer Gentleman an ihrer Seite wäre schön. Sie kann sich gut selbst beschäftigen und liebt Spiele, bei denen sie ihre Nase einsetzen kann. Ihre Nase ist fast immer am Boden. In ihr Angst einflößenden Situationen orientiert sie sich sehr an ihrem Menschen und/oder dem Hund ihres Vertrauens. Gepaart mit ihrer gesunden Hundeneugier meistert sie viele neue Situationen, wenn man ihr die Zeit dafür gibt. Das macht sie wirklich ganz toll. Filla ist eine liebenswerte Zaubermaus, die sich gern streicheln lässt und die man gerne streichelt. Ihr geschäftiges Aufräumen aller Dinge aus Stoff in den ersten Tagen hat sich deutlich gelegt, wahrscheinlich ist das ihre Art des Stressabbaus. Schuhe haben sie nicht interessiert. Ihr Deckchen erhält immer sehr viel Aufmerksamkeit, bevor sie sich darauf z.B. für die Nacht bettet.

    Gesundheit: laut Tierarzt ist Filla gesund

    Größe & Gewicht: Filla ist etwa 43 cm hoch und wiegt 17 kg.

    Fremde Menschen:
    Sie ist vorsichtig, geht aber nach einem kurzen Check der Situation zu Fremden, die sie freundlich ansprechen, hin. Nur bei sehr lauten forschen Menschen ist sie zurückhaltend.

    Fremde Hunde:

    Bisher habe ich auf den Spaziergängen kein Problem mit anderen Hunden festgestellt.

    Ängste:
    Türen waren die ersten Tage einProblem für Filla, jetzt ist es schon viel besser. An- und Ableinen sowie Geschirr an- oder ablegen ist inzwischen gar kein Problem mehr.

    Andere Tiere:
    Vögel und Eichhörnchen sind uninteressant. Eine meiner Erdkröten fand Filla hingegen faszinierend und war nur schwer davon zu überzeugen, diese lieber nicht zu probieren. Katzenkontakt hatten wir auch noch keinen.

    Jagdtrieb: Konnte ich bisher nicht beobachten.

    Leinenführigkeit und Co.:
    Spazieren gehen kannte Filla bisher nicht. Inzwischen läuft sie schon gut an der Leine.
    Kommandos kannte Filla bisher nicht. Auf ihren Namen reagiert sie aber schon zuverlässig und das freundliche Kommando „Filla komm“ klappt auch schon ganz gut.

    Autofahren:
    Allein Einsteigen macht Filla noch nicht. Sollte sie aber können, wenn sie noch etwas sicherer ist, da sie eine gute Sprungkraft hat.
    Nach dem Einsteigen ist Filla etwas aufgeregt, beruhigt sie sich dann aber schnell.

    Alleine bleiben:

    Mit meinem Berner zusammen gar kein Problem, ganz alleine war Filla noch nicht.


    Fazit:
    Filla ist ein ganz bezauberndes Mädchen, ist zu Mensch und Tier freundlich und aufgeschlossen.
    Anfangs ist sie etwas schüchtern, was sich aber schnell legt.
    Sie liebt es, spazieren zu gehen und kann auch ohne Probleme gut an der Leine gehen ohne zu ziehen. Sie mag es eher etwas ruhiger, kleine Kinder machen ihr ein wenig Angst.
    Filla ist eine absolute Traumhündin für Menschen, die nicht zu sportlich unterwegs sind und es gerne ruhig angehen lassen. Ein souveräner Hund in ihrer Nähe täte ihr bestimmt gut und gibt ihr Sicherheit, ist aber nicht Bedingung.




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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 15.09.2020

    Filla ist wirklich eine ganz liebe Kleine.

    Man merkt aber auch, wie ihr bisheriges Leben sie natürlich geprägt hat.
    Inzwischen schläft sie neben meinem Rüden im Schlafzimmer, jeder hat sein eigenes Deckchen.

    Allerdings hat sich seit dem letzten Bericht einiges geändert. Nachdem mein Rüde erst fassungslos Filla abends beim Bettenmachen zugeschaut hat, hat er dann entschieden, dass das eine reine Frauensache ist und ist in den Flur umgezogen.
    Er hat dann da gelegen, bis Filla mit der Hauswirtschaft fertig war und ruhig gelegen hat, dann ist er wieder zurück gekommen, hat sich auf seine Decke gelegt und geschlafen.

    Da Filla eine sehr feinfühlige Maus ist, ist das Bettenmachen abends jetzt eine recht schnelle Angelegenheit und er kann wieder direkt schlafen gehen. Ganz offensichtlich tut ihr seine Ruhe und Ausgeglichenheit gut, aber ich bin ein klein wenig traurig, da mir nun ihr „Deckchenritual“ entgeht, was wirklich, wirklich faszinierend war.

    Ihr zweites Deckchen unten im Erdgeschoss hat sie jetzt auch als Liegeplatz entdeckt. Mein Rüde hat sich angewöhnt, wenn ich Schuhe und Jacke anziehe und dies und das nebenbei noch erledige, sich so lange auf sein Deckchen zu setzen oder, wenn ich arg langsam bin, sich auch hinzulegen. Dieses Verhalten hat Filla sich abgeschaut und ich arbeite jetzt daran ihr das Kommando dazu beizubringen – kann ja nicht schaden.




    Gestern habe ich es mir mit ihr verscherzt.
    Weil sie noch so schreckhaft ist, achte ich darauf alle Bewegungen nicht hektisch sondern langsam und ruhig auszuführen, achte auf nicht so lautes klappern, etc. Nun ist mir gestern etwas aus der Hand gerutscht und im Reflex habe ich versucht ganz schnell danach zu greifen. Ergebnis: Es ist trotzdem um- und runter gefallen – natürlich mit Krach. Das hat Filla wirklich sehr verängstigt und wir sind wieder ein paar Schritte zurück geworfen worden, aber wir arbeiten uns wieder vor. Das wird schon.

    Das Filla gerne Hausarbeit macht (habe ich ja oben schon erwähnt) ist sie auch im Garten sehr fleißig. So sehr, dass ich Probleme habe ihre Arbeitswut zu bremsen bzw. in verträgliche Bahnen zu lenken. Auf 90 % des Grundstückes darf Filla buddeln und graben so viel sie will. Leider hat sie sich entschieden nur auf den restlichen 10 % mitzuhelfen. Daran müssen wir noch arbeiten. So lernt sie gleich das wunderbare Wort NEIN und ich übe meine Fähigkeit zur Gelassenheit.

    Am Samstag hat Filla den Motor-Rasenmäher kennengelernt, der ihr natürlich überhaupt nicht geheuer war. Aber wir haben es so weit geschafft dass sie, wenn er aus ist, trotzdem zu mir gekommen ist, was natürlich ganz viele Streichler bedeutet hat. Beim Mähroboter orientiert sie sich an meinem Rüden, ist aber noch lange nicht so cool wie er, muss sie aber auch gar nicht. Sie macht halt viele neue Erfahrungen.

    Zur Arbeit kommen beide Hunde jeden Tag mit.
    Während mein Rüde hauptsächlich in meinem Büro liegt, geht Filla auch gern mal auf Entdeckungstour durch die Räume, traut sich aber bisher allein nicht so weit. Verlasse ich den Raum, läuft sie aber immer hinter mir her.



    Bis zum nächsten Mal, vielleicht bin ich bis dahin beim Fotografieren auch schneller als Filla beim Laufen, auch das üben wir.



    Bei ihrem ganzen Ehrgeiz bei der Haus- und Gartenarbeit ist sie vielleicht doch irgendwie ein wenig wie Aschenputtel, ich finde die Vorstellung jedenfalls schön, dass sie am Ende einen Prinzen bekommt.

    Es grüßen mit einem Tatzenwinker FILLA und ihre Pflegis




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  7. #7
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    Standard Tagebucheintrag vom 16.09.2020

    Filla wartet in ihrem Pflegekörbchen immer noch auf ihre Familie und natürlich ihrem Traumprinzen
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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 23.09.2020

    Hallo, hier sind wieder Filla und Anhang.

    Filla ist wirklich eine süßes kleines Aschenputtel, hoffentlich findet sie Ihren Prinzen, also Ihre Familie. Sie hat es so verdient.

    Man muss das einfach mal sehen, wenn ihre Neugier und ihre Ängste in Widerstreit liegen und sie immer aufgeregt hin und her tappelt, auf der einen Seite möchte sie der Neugier nachgeben und auf der anderen Seite wird sie von der Angst der Vergangenheit zurück gehalten.

    Heute haben wir zwei Ereignisse von denen wir berichten können.

    Am Sonntag beim Spazieren haben wir drei einen Hundekumpel und sein Herrchen getroffen. Er ist inzwischen ein echter Senior. In seinen besten Jahren waren er und sein Bruder die absoluten Rüpel im Viertel. Echte Raudies: unerzogen, respektlos, rotzfrech und der Schrecken der Gegend.
    Jetzt ist ein Hund schon tot und der andere hat allein und alt plötzlich sehr viel Angst vor anderen Hunden und Menschen. Aber während Herrchen und ich uns unterhalten haben, sind die drei Hunde allmählich aus der ängstlichen Distanz immer näher zusammen gekommen und haben sich am Ende gegenseitig vorsichtig und freundlich beschnuppert.

    Das Herrchen war ganz erstaunt über so viel Mut von ihm, und ich war hoch erfreut und Stolz über Fillas Freundlichkeit und Rücksichtnahme auf den Gicht-gequälten Senior.

    Gestern Abend war dagegen ein sehr unschöner Spaziergang, und Filla war nach dem Spaziergang sehr verschreckt, mein Rüde war hysterisch und ich fix und fertig.

    Aber der Reihe nach. Mein Rüde läuft ja immer frei, Filla natürlich an der Leine. Er stöbert beim Spaziergang gern durchs Unterholz, so auch gestern und dabei hat er ein Erdnest der Gemeinen Wespe entdeckt und es sich mit ihnen verscherzt, jedenfalls wimmelten plötzlich sehr viele Wespen um ihn herum, saßen in seinem Fell und verfolgten ihn.

    Mein erster Impuls war zu ihm zu laufen und ihm zu helfen, auch aus Angst davor, dass er beim Schnappen nach den Wespen ins Maul oder schlimmer gestochen wird. Außerdem weiß ich nicht wie viele Wespenstiche ein Hund ab kann. Aber da ich Filla an der Leine hatte, konnte ich das nicht tun und ihm so auch nicht wirklich helfen.

    Filla verschreckt sofort bei hektischen Bewegungen und wenn die Leine ruckt oder stark spannt, also musste ich den Spagat zwischen Ruhe und schnellem Handeln versuchen. Außerdem sollten die Wespen ja nicht auch noch Filla attackieren. So konnte ich nicht wirklich viel tun und uns blieb nur sehr sehr schnell nach Hause zu laufen. Dort konnte ich Filla ableinen und mich um Zeno kümmern. Zum Glück hat er keinen Stich ins Maul bekommen. Nachher habe ich noch 11 Wespen aus seinem Fell gepult, die darin festsaßen, habe die Stiche, die ich ausmachen konnte versorgt und ihn getröstet und beruhigt.

    Mal sehen, wie er in Zukunft reagiert wenn es um ihn herum summt. Zum gemeinsamen "Streßwegkuscheln" kam dann auch Filla dazu und wir haben das sehr intensiv ausgelebt, aber sie ist wieder deutlich unsicherer nach gestern Abend.

    Ich habe gestern Abend gemerkt, dass ich allein nicht mehr als einen Hund gut betreuen kann. Ich konnte nicht wie eigentlich nötig auf Filla Rücksicht nehmen und meinem Rüden nicht so wie erforderlich zur Seite stehen.

    So, jetzt noch ein paar Fotos. Hier der Versuch Fillas Bettdeckenwirbel festzuhalten.


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  9. #9
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    Standard Tagebucheintrag vom 29.09.2020

    Hallo, hier sind wieder Neuigkeiten von Filla dem süßen, fleißigen Aschenputtel, mit dem großen Herz.

    Nachdem wochenlang in Fillas Beisein nur ein Leben in Zeitlupe und mit Schalldämpfer möglich war, um ihr möglichst wenig Stress zu verursachen, denke ich sie ist jetzt so weit, dass sie lernen kann, das Geräusche (Knistern, Klappern, Knarren, …) nicht immer gleich der Weltuntergang sind.

    Jedes Mal wenn ihr etwas nicht geheuer ist oder Angst macht, tritt sie sofort die Flucht an, geht das nicht (Leine) verfällt sie in eine Art Schockstarre.
    Ich habe jetzt angefangen leise das Radio anzumachen, auch wenn es Futter gibt. Ach ja, das Fressen, das ist eine Geschichte für sich, die ich gleich mal erzählen will.

    Mein Rüde und Filla fressen gleichzeitig in einem Raum, jeder hat seine eigene Schüssel. Die Versuche beide getrennt von einander zu füttern sind gescheitert. Allerdings - mein Rüde inhaliert sein Futter quasi, egal was es ist und wann es das gibt. Filla ist da sehr viel vornehmer wenn sie frisst, es ist schon ein kleines Schauspiel. Aber der Reihe nach.

    Filla mag nicht fressen, wenn ich direkt dabei bin, am besten frisst sie, wenn mein Hund möglichst dicht bei ihr ist und sie mich nicht sieht und hört. Also mache ich beide Futterschalen fertig (in beide Näpfe kommt das gleiche Futter) - inzwischen weiche ich sein Futter ein, damit das Fressen bei ihm etwas länger dauert, wie gesagt, er inhaliert eher als das er frisst.
    Dann stelle ich beide Näpfe auf den Boden, etwa 1 m Abstand. Er ist schneller an seinem Napf als ich zur Seite gehen kann. Filla wartet bis ich in meiner Deckung (hinter dem Herd) für sie unsichtbar und unhörbar bin (ich bin also ganz leise und rühre mich nicht), dann schaut sie erst zu ihm, versucht an seine Futterschale zu kommen, aber egal wie groß der Futternapf ist, wenn da ein Bernerkopf drüber hängt ist für nichts anderes mehr Platz, ihr kennt das sicher.

    Also geht sie zu ihrer Schale, schaut hinein, schaut zu ihm, schaut sich um, schnüffelt am Inhalt, schaut zu ihm, nimmt ein Häppchen oder zwei, dreht eine kleine Runde, schaut zu ihm, schaut sich um, schnüffelt noch einmal, nimmt noch ein Häppchen, dreht wieder eine Runde und das geht die ganze Zeit so.

    Mein Rüde ist schon längst fertig und würde sich zu gerne auf ihre Futterschale stürzen. Jetzt kommt mein großer Einsatz aus der Deckung heraus, weshalb ich da überhaupt die ganze Zeit stehe.
    Ein deutliches aber nicht zu lautes NEIN!, bringt ihn als Gentleman dazu, zwar enttäuscht in Richtung Futterschale Filla zu schauen aber brav zu mir zu kommen.
    Der Deal ist: Kraulen gegen die entgangene Extraportion. Diese Aktion unterbricht Fillas Rhythmus, sie macht sofort einen Abstecher zu seiner mehr als leerer Futterschale, leckt sie noch einmal aus - wohl gemerkt ihre Schale ist immer noch so gut wie voll - ehe sie dann ihr Fressritual fortsetzt. Meistens wird ihre Schale nicht leer. Die einzige Ausnahme ist Joghurt.

    Am Sonntagabend habe ich mit ihr Leckerchen suchen im Altholzstapel gespielt. Allerdings haben wir einfach angefangen, nicht so hoch versteckt und kräftig riechende - nein falsch duftende - Lachswürfel durfte sie suchen.

    Hey das hat ihr Spaß gemacht, allerdings geht das nur, wenn ich meinen Hund solange mit einem Knochen beschäftige oder wegsperre, denn sonst schnappt er ihr die Leckerchen weg bevor sie auch nur registriert hat, dass da etwas Leckeres sein könnte.

    Wenn es ums Fressen geht spielt er eindeutig in der 1. Liga.

    Hier noch ein paar Fotos vom Leckerchensuchen und ein paar Fotos vom "Bettenmachen" oder so ähnlich.












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  10. #10
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    Standard Tagebucheintrag vom 14.10.2020

    Heute gibt es mal wieder Neuigkeiten von Filla, dem süßen kleinen Aschenputtel, das darauf wartet von ihrer Prinzenfamilie gefunden zu werden.

    Filla hat inzwischen viel gelernt.

    Das Wichtigste ist glaube ich, Filla hat gelernt, dass ein Futternapf von dem ein Berner sich abwendet definitiv leer ist und das auch Auslecken daran nichts ändert.
    Inzwischen frisst Filla schon viel entspannter. Sie frisst sogar, wenn sie mich sieht. Ich muss nur ca. 2 m Abstand halten, mich ruhig verhalten und sie möglichst nicht ansehen.

    Fressen und Menschen scheinen wirklich schlimme Erinnerungen in ihr zu wecken. Sie dreht jetzt auch nicht mehr so viele Runden und schaut nur zu Anfang einmal sehnsüchtig zu dem anderen Napf und am Ende der Ordnung halber kontrolliert sie dort noch einmal, hat aber nie etwas zu bemängeln, da der Napf definitiv ratzekahl leer gefressen und blitze blank geleckt ist. Ja, so gewissenhaft ist halt die kleine Hausmaus Filla.

    Ach ja, und dann ist da ja auch noch ihre große Leidenschaft, das Bettenmachen. Filla ist fest davon überzeugt, dass Betten (Hundedeckchen) definitiv nicht an die Wand gelegt gehören.
    Sie nutzt fast jede Gelegenheit um Ordnung zu schaffen und die Deckchen eher mitten im Raum zu drapieren und zwar alle Hundedeckchen im Haus.
    Man könnte sagen, da ist sie schon typisch Deutsch – Ordnung muss sein.

    Letzte Woche habe ich dummerweise meine Tasche kurz im Flur abgestellt, um im Wintergarten ein Fenster zu schließen, bevor wir drei zur Arbeit gegangen sind.
    In der Tasche war eine fest verschlossene Tüte mit Leckerchen, Nachschub fürs Büro.
    Als ich wieder in den Flur kam, waren beide fröhlich am Knabbern. Sie hatten die Tüte aus meiner Tasche geklaut, aufgerissen und es schmeckte ihnen gemeinsam auf einer Decke liegend offensichtlich gut.

    Ich glaube Mundraub ist nicht strafbar, so habe ich mir denn nur das Schmunzeln verkniffen und ein wenig erbost getan.

    Passiert mir bestimmt nicht wieder.

    Das Türen-Problem haben wir fast gelöst. Filla hatte, als sie zu mir kam, furchtbare Angst durch eine Tür zu gehen, manche Tage ging es ganz gut, manchmal haben wir aber auch 10 Minuten und länger gebraucht, bis sie sich getraut hat.

    Jetzt klappt es inzwischen fast immer ohne Leine nur mit Locken.

    Dass Filla im Garten auch gerne hilft, habe ich ja schon mal erzählt. Im Moment diskutieren wir gerade über einen kleinen besonderen Rhodo, den ich gepflanzt habe.

    Filla ist fest davon überzeugt, dass ich den falschen Platz ausgesucht habe.

    Jedenfalls hat sie ihn schon 5 mal wieder ausgebuddelt. Leider verrät sie mir aber auch nicht, wo er sonst hin soll, so werden wir das wohl noch weiter klären müssen.

    Mal sehen wer am Ende Recht bekommt!
    Witzigerweise hat sie mit den anderen Anpflanzungen kein Problem.

    Ach ja, und letzten Sonntag ist sie beim Herumtoben und Garten inspizieren in den Teich gefallen. Ich habe es nur Platschen gehört und bin schnell zum Teich.

    Aber sie war schon wieder raus geklettert. Gut dass ich ihr Abtrocknen schon schmackhaft gemacht hatte.
    Wir sind dann gleich ins Haus und ich habe sie so trocken wie möglich gerubbelt und das Geschirr zum Trocknen aufgehängt.
    Sie hat sich wohl zwar erschrocken, aber Angst hat es ihr nicht gemacht das kleine Malheur.

    Ein besonderes Phänomen von meinem süßen kleinen Aschenputtel will ich noch erzählen.

    Andere Menschen sind immer erst begeistert von meinem Berner und naja, Filla ist ja ganz nett, aber mit dem Berner kann sie nicht mithalten.
    So ist immer die erste Reaktion der anderen. Wenn sie dann aber etwas länger in unserer Gesellschaft sind oder Filla öfter erleben, dann fängt es an: „Ach, eigentlich ist sie ja auch ganz süß. Die ist ja niedlich. Hat die aber ein liebes Gesicht. Die weiße Schwanzspitze ist aber auch entzückend. Wie sie rumwuselt, echt witzig. Guck mal wie neugierig sie ist. Oh, hat sie schöne Wimpern. usw"

    Filla erobert erst beim zweiten Hinsehen die Herzen der Menschen.

    Ja, genau so ist Filla. Auf den ersten Blick vielleicht ein Aschenputtel, aber beim genauen Hinsehen eine Prinzessin.



    Es grüßt mit einem Tatzenwinker FILLA




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