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Thema: Tango · Mischling Rüde · 3 Jahre alt

  1. #1
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    Standard Tango · Mischling Rüde · 3 Jahre alt

    TANGO

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.

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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 26.01.2020

    Liebes Tagebuch,

    hier ist Tango...

    Ich bin Freitag mitten in der Nacht aus einem Transporter aus einer Box geholt worden und hatte unglaubliche Angst.

    Es war dunkel, zwei Männer zupften an mir rum und plötzlich stand da eine Frau.
    Und ehe ich mich versah, fuhr das große Auto auch schon weiter.

    Nun standen wir da, ich sage euch, das war erschreckend.

    Dann kamen noch drei weitere Menschen dazu.
    So ein Mädchen, das hatte noch etwas leuchtendes in der Hand, meinte, das jetzt alles gut werden würde.
    Sie streichelte ganz vorsichtig meine Stirn und sagte "ich ziehe dich jetzt erstmal an."
    Und schwupps war ich verschnürrt.

    Junge, ich kann euch sagen, das war mir alles nicht geheuer.
    Ich stand da und ließ das alles über mich ergehen.
    Mein Rücken hing tief, meine Pfoten habe ich in den Asphalt gerammt und nur ganz vorsichtig von unten nach oben zu diesen Menschen geschaut.

    Naja, dann kam plötzlich ein weiterer Hund an.
    Wir wurden beide an die Leine genommen und sind erst einmal ein paar Schritte in die Dunkelheit gegangen.
    Ich hab mich kaum getraut, mich zu lösen.

    Nur ganz vorsichtig hab ich mein Bein an einem Strauch gehoben, nur minimal, ich wusste nicht, ob das in Ordnung war. Hab' danach mal kurz hochgeschaut, aber keiner fand das schlimm. Dann bin ich mal davon ausgegangen, dass das richtig war.

    Der andere Hund stolzierte vor mir her.
    Als ich zu nah an die Frau kam die ihn an der Leine hatte, hat er mir erklärt, dass das sein Frauchen ist.
    Okay, hatte ich verstanden und hielt mich wieder zurück. Das jüngere Mädchen ist glaube ich auch eine ganz tolle...!

    Auf einem großen, beleuchteten Platz haben der andere Hund und ich dann mal kurz vernünftig "Hallo" gesagt.
    Dann ging es zurück zum Ausgangspunkt.

    Nun gingen alle in ein großes Haus und stellt euch vor, da sollte ich mit!!!!
    Könnt ihr das glauben? Ja?
    Ich nicht!
    Ganz und gar nicht!

    Zwei Stufen geht es hoch und dann durch so eine Tür. Das konnte einfach nicht sein.
    Von innen kam warme Luft raus, das kenne ich nicht. Dann hat sich das Mädchen innen an die Tür gesetzt und ich habe draußen gehofft, dass das alles schnell vorbei geht.

    Pustekuchen, die haben nicht aufgegeben und nach gut einer halben Stunde bin ich völlig erschöpft zusammengesackt. Im Haus!
    Oh je, was davon wohl wird.
    Aber in dem Moment war mir einfach alles egal.
    Ich war sehr sehr müde.

    Ein paar Stunden später, mittlerweile war es hell, kamen diese Menschen von oben (da wohnen die wohl eigentlich) das "Pflegefrauli" aus einem anderen Zimmer neben dem Flur (den ich lieber mal nicht verlasse) und das Mädchen, das kam von unten (Keller).

    Alle waren freundlich, trotzdem war mir das nicht geheuer.
    Sie sagten, "komm wir gehen gassi", ich müsste mein Essen ja auch irgendwo wieder los werden.
    Gesagt, getan. Ich stand auf und wir liefen ein bisschen. Ich hatte genug Zeit zu schnuppern, zu gucken wo ich hier überhaupt bin und mir die Menschen mal bei Tageslicht anzuschauen.

    Junge, ganz frisch sahen die aber auch nicht aus.
    Egal, sie scheinen freundlich und haben immer was Leckeres in der Tasche.
    Aber wie das so ist, irgendwann sind wir wieder an dem Ort "Haus" gewesen.
    Nee, diesmal nicht. Ich hatte ja schon ein paar Stunden geschlafen. Diesmal hab ich beschlossen, da nicht wieder reinzugehen. Definitiv nicht.

    4!!! Stunden habe ich mich erfolgreich gegen sämtliche Strategien gewehrt.
    Sie konnten mich nicht überlisten. Dabei roch es an vielen Stellen so wahnsinnig gut. Ich muss gestehen, ich hab mal ganz kurz darüber nachgedacht, aber nee, lieber doch nicht. Dann hat das Pflegefrauli gemeint, es reicht. Sie müsse telefonieren.

    Und was war dann?
    Sie hat sich ein Handtuch gepackt, mich hinten ausgehebelt, das Mädchen hat mich an der Verschnürung genommen und plötzlich war ich wieder drin. Ach du Schreck, das ging mir alles viel zu schnell. Ich bin ersteinert auf dem Teppich liegengeblieben. Bloß keinen Fehler machen. Das Ganze wurde doch tatsächlich noch zweimal mit mir gemacht. Unerhört!

    Und jedesmal ist auch der andere Hund dabei. Draußen hab ich mit dem ja kein Problem, aber drinnen möchte ich ihn nicht in meiner Nähe haben. Das zeige ich mit meiner beeindruckend tiefen Stimme (und meine Zähne blitzten auch hervor). Wenn ich das aber zu heftig mache, steht da sofort das Pflegefrauli oder das Mädchen und sagen mir, dass das kein erwünschtes Verhalten ist.
    Mal sehen, wie ich das in Zukunft handhabe.
    Darüber muss ich noch nachdenken. Aber dafür hab ich ja erstmal noch Zeit.

    Die beiden Männer die auch hier wohnen sind ebenfalls ganz okay.
    Von denen werde ich gestreichelt und bekomme tolle Leckereien, aber ich halte mich doch lieber an die beiden Frauen.

    Ich muss sagen, ich bin immer noch ganz schön erschöpft.
    Schlafen finde ich derzeit am Besten. Da ich soooo müde bin, werde ich jetzt auch aufhören zu schreiben. Aber ich melde mich wieder, versprochen!

    Euer Tango








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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 28.01.2020

    Und nun möchte ich auch mal zu Wort kommen

    Ich bin sehr glücklich mit unserer Entscheidung für Tango!!!

    Der kleine Bär kam ja bekanntermaßen in der Nacht zum vergangenem Samstag und ich hatte wirklich Tränen in den Augen, als er da so vor mir stand.

    Der Rücken hing wirklich tief durch, wie bei einem alten berittenem Pferd, wo viel zu schwere Menschen jahrelang drauf saßen. Seine Augen, so traurig und voller Leid.

    Und die Angst was mit ihm passiert war selbst bei klarer frostiger Nacht deutlich zu riechen.

    Erst da konnte ich so richtig begreifen, was wir für einen Gast aufgenommen haben. Keine Geschichte der Welt kann einen darauf vorbereiten, das muss man hautnah erleben.

    Die Gefühle die einen überkommen spielen ja Achterbahn. Von Besorgniss zu Mitleid zu Hass (zu den Menschen die diesem Lebewesen das angetan haben) zu Verzweiflung zu Hoffnung und wieder zurück.

    Heute ist erst Dienstag und der Tango Bär hat schon Quantensprünge gemacht. Er frisst mit Bedacht, nicht überhastet.

    Er beginnt mit unserem Rüden Nachlaufspiele im Garten zu veranstalten und sieht dabei herrlich unbeholfen aus.

    Er fordert Streicheleinheiten ein, ganz vorsichtig und sanft. Er reagiert auf deutliche Körpersprache und geht lieber zwei Schritte zurück wenn er sich nicht ganz sicher ist.

    Er geht durch die Haustür!!!! Diese muss nur geöffnet und hell sein, die Zwischentür zum Flur ist schon seit gestern kein Problem mehr.

    Er kommt neugierig ein paar Treppenstufen hoch, dann verlässt ihn aber der Mut. Doch ich bin sicher, das er das in den nächsten Tagen überwinden wird. Er hat alle Zeit der Welt, seine kleine Welt ein bisschen größer werden zu lassen.

    Sein Rücken hängt schon nicht mehr ganz so durch, er ist neugierig und im wachen Zustand auch sehr aufgeweckt. Er ist ein Bär mit einem riesen Herzen, der seinen Menschen viel zu geben haben wird.

    Ich, wir sind unglaublich stolz auf ihn!

    Liebe Grüße
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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 30.01.2020

    Hallo, hier ist das Tango Bärchen

    zunächst einmal möchte ich euch zeigen, das sich meine Räumlichkeiten etwas verändert haben



    Da wurde "mein" Teppich kurzerhand einfach ein Podest weiter nach oben verlegt.

    Unerhört! Mir sollten damit die Einblicke in das tatsächliche Leben erleichtert werden.

    Na gut, dann lunsche ich halt zwischendurch einfach mal oben durch die Tür. Bin ja mutig, also zumindest rede ich mir das ein... Sodann habe ich mit einem gewissen Fitnessprogramm gestartet.

    Treppe hoch, kurz gucken, aha ja, wieder runter zum Podest, gut riecht noch nach mir, kurz ablegen, lieber wieder ganz runter, vielleicht gibt es doch Ärger?
    Auf mich aufmerksam machen mit mitleiderregenem Gefiepse, ein kurzes "ist okay" abgeholt, wieder hoch usw. Boah, das ist echt mega anstrengend.

    Wenn das so weiter geht, hab ich bald Modelmasse

    Dann stand auch noch so ein Pflichttermin auf der Tagesordnung. Tierarzt! Hab ich brav gemeistert und zur Belohnung gab es einen wohlschmeckenden Ochsenziemer. Toll! Ich gehe gerne öfter zum Tierarzt.


    Das Pflegefrauli bekam zum Mittag Besuch der Schwester. Die wollten frühstücken. Da krochen mir dann von oben aus dem Raum, was die Menschen Küche nennen, so Wohlgerüche in die Nase.

    Eier mit Bacon... Da lief mir das Wasser im Mund zusammen und ich hab mich tatsächlich getraut, mich in die Nähe zu legen.

    Nur mal so um zu gucken. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich dann auch etwas entspannen.



    Ich versuche es, ehrlich. Ich will ganz mutig sein, aber ich bin so unsicher.

    Und leider ist mein Deutsch auch noch nicht das Beste. Wie auch, ich lerne ja erst seit ein paar Tagen. Und nun muss ich schlafen und überlasse das Wort meinem Pflegefrauli...

    Bis bald, euer Tango Bärchen


    Hallo Ihr lieben Foris,

    der kleine Tango hat gestern wirklich einen anstrengenden Tag gehabt.

    Viele neue Eindrücke, die ihm den Schlaf geraubt haben, den er so dringend nötig hat. "Sein" Teppich ist sein Rückzugsort, seine Safe Zone wo er seine Ruhe findet und entspannen kann.

    Dort wird er nicht gestört, noch nicht einmal von unserem Rüden. Haben die beiden Buben so verabredet und unser Rüde hat diesen Teppich bereitwillig abgegeben.

    Nur bei der Hundecouch, da hört der Spaß und die Teilfreude auf. Da hat Tango zunächst mal keinen Anspruch drauf. Ebenfalls akzeptiert und für in Ordnung befunden.

    Nun denn, bei all dem was gestern so passiert ist und Tango nicht seine ausgedehnten Nickerchen halten konnte, war er gestern etwas "Überdreht" .

    Alle Menschen die an unserem Haus vorbei gingen (und das sind wirklich viele ) wurden lauthals verbellt. Hatte ja keiner die Absicht zu uns zu kommen, aber er ließ sich nicht davon abhalten.

    Sobald dieser oder jener Mensch vorbei war, wurde ohrenbetäubend gefiept. Half auch das nichts, wurde geknurrt.

    Verlässt einer aus der Familie das Haus, sei es auch nur kurz, wird gejault, in den schönsten Tönen. Nagelneue Türen werden nicht lange halten, versprochen.

    Er lässt sich zwar umlenken, aber die ersten Krallen sitzen dann eben schon.

    Abgesehen davon, war es für uns alle wieder ein lehrreicher, wunderbarer Tag. Tango ist unsicher, aber versucht mit aller Kraft mutig zu sein.

    Er guckt uns immer wieder an, als wolle er fragen "ist das in Ordnung so?" Bei unerwünschtem Verhalten und dem sofortigen Einschreiten beschwichtigt er indem er fiept und geduckt angedackelt kommt.

    Kleine Timingfehler verzeit er nicht. Dann muss man die nächste Situation abwarten. Es benötigt im Haus noch ganz viel Behutsamkeit und gutes Zureden. Draußen ist er deutlich selbstbewusster.

    Und was der Gnä Herr nicht will, das will er nicht. Das Ampelsystem z.B. interessiert ihn nicht die Bohne. Wenn da was gut riecht muss das mit der dicken Nase eingesogen werden.

    Und wenn ich weiter will weil es schon wieder rot wird, setzt sich dieser Bär einfach hin. Sah bestimmt nett aus, als ich versuchte die geschätzten 50 kg von der Straße zu holen Leider ist Tango nicht bestechlich, somit half dann doch nur kräftiges ziehen und schieben und mit Volldampf auf die andere Straßenseite... wo er dann aber wieder schwanzwedelnd Bestätigung und Nähe suchte.

    Und so ging unser Tag dann auch endlich um 23.30 zu Ende. Da war Tango derart platt, das ihm die Lust am jaulen, bellen, fiepsen und anderem Unfug verging und er sich in seinen Schönheitsschlaf verabschiedete.

    Da ich hoffe, ihr seht auch alle gerne Bilder, hier noch ein paar Schnappschüsse




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  5. #5
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    Standard Tagebucheintrag vom 2.02.2020

    Hallöchen und einen schönen Sonntag wünscht das Tango Bärchen


    die vergangenen Tage waren sehr erlebnissreich.

    Ich habe mich getraut, in die Menschenwohnung einzuziehen und liege nicht mehr alleine im Eingangshausflur.

    Ich genieße die Gesellschaft und mache täglich Fortschritte. Manchmal nur ganz kleine, aber für die Menschen die hier wohnen ersichtlich und immer mit einer ganzen Menge Lob verbunden.

    Dafür benötigen die hier auch gar keine Leckerchen, ich brauche einfach die Aufmerksamkeit und Zuwendung.

    So langsam gewöhne ich mich auch an die regelmäßigen Spaziergänge und fange an diese zu lieben. Ich bin gar nicht mehr so schnell aus der Puste und meine ganze Körperhaltung wird stolzer.

    Man trifft nette aber auch weniger nette Artgenossen. Gestern kam ein Terrier über die Wiese geflitzt, unangeleint versteht sich. Da ist mein Pfotenkumpel so schnell weggelaufen, wie das Herrchen dem Terrier hinterher, das ich erstmal nicht genau wusste was passiert.

    Aber gemerkt hab ich das dann. Wie aus dem Nichts hat der Kerl versucht, in meine hübsche Nase zu fassen. Ich kann euch versichern, das mein Pflegefrauli aber sowas von dazwischen gegangen ist.

    Da hab ich mich fein hinter ihr versteckt. Auf die kann ich verlassen, das hab ich gemerkt und bin ihr dann auch nicht mehr einen Meter zuviel von der Seite gewichen. (An lockerer Leine laufe ich eh am Liebsten. Zwar im Zickzack, aber daran arbeiten wir.)

    Das Herrchen des Terriers hat den Lümmel dann auch noch mit Streicheleinheiten und Leckerchen belohnt, da hat Pflegefrauli nur noch mit dem Kopf schütteln können.

    Sie hatte einen blutigen Finger, war aber nur um mein Wohlergehen besorgt. Mein Näschen wurde gründlich untersucht und geherzt, sodass das gar nicht schlimm für mich war. Mit stoz geschwellter Brust sind wir dann weitergezogen, Pflegefrauli hat gemeint, sie sei ganz dolle stolz auf ihre Jungs, und damit hat sie auch mich gemeint, ist das nicht toll?

    Wenn ich auch nicht genau weiß, was es bedeutet, das Pflegefrauli sagt, "bald geht der Alltag wieder los", bin ich nun auch mal zeitweise alleine.

    Das finde ich saublöd, hab ich mich doch gerade erst an die Gesellschaft gewöhnt. Nee, also so ganz alleine geht ja mal gar nicht. Hat das Pflegefrauli begriffen, ich hab ihr nämlich die Wohnung etwas umgestaltet. Ich finde, die Zierleiste der Wohnungstür war eh lose und müsste dringend mal erneuert werden. Und hören konnte sie mich auch schon aus 20 Metern Entfernung

    Aber gemeinsam mit meinem Pfotenfreund fühle ich mich nicht alleine und dann bin ich auch ganz lieb. Ich bin sogar bereit, meine Reserven im Napf zu teilen.

    Kein Problem, solange er nur bei mir bleibt. Pfegefrauli ist gespannt wie ein Flitzebogen, was sie Dienstag nach dem Frühdienst erwartet...

    Pünktlich zur Schlafenszeit plagen mich schlimme Alpträume und ich komme nicht richtig zur Ruhe.

    Mein Konzert findet nicht wirklich Anklang bei meinen Menschen, aber sie waren noch nie böse deswegen. Sie versuchen herauszufinden, woran das liegt.

    Vielleicht hab ich auch nur Angst vor der Ruhe die im Haus ist, aber den Geräuschen von draußen. Da wir ja immer noch an einigen Stellen Sprachbarrieren haben, könnte dies noch ein wenig dauern.

    Aber hey, sie sind sehr bemüht und ich sehr dankbar.

    Weiterhin lerne ich fleißig deutsch, ist eine schwere Sprache, das muss ich zugeben. Aber ein kurzes Pfeifen gefolgt von einem Hiiiier, klappt schon ganz gut.
    Und jedes erwünschte Verhalten wird mit einem Priiiiima und einem Kopfstreichler unterstrichen.

    Das ist sooooo toll, könnt ihr glauben.

    Ansonsten bin ich einfach ein verschmuster Bär, der bestimmt keinem was böses will. Okay, meine Erscheinung macht einige Menschen und anderes Getier mal unsicher, aber ich will eigentlich nur spielen.

    Klar, die Butter vom Brot lasse ich mir auch nicht nehmen, aber muss man das? Pflegefrauli meint nein. Ich habe durchaus das Recht klare Ansagen zu machen.

    Ich überschreite dabei keine Grenze. Allerdings habe ich einen Dickkopf und was ich nicht will, das will ich eben nicht. Und da ich kein Fliegengewicht bin, versetzt man mich nicht so einfach

    Fremde Türen mag ich nicht, da gehe ich (noch) nicht durch. Warum auch, ich habe gerade erst die Sicherheit, das mir in dem großen weißen Haus nichts passiert.

    Also alles völlig okay. Die ganze Familie nimmt mich so wie ich eben bin, mit den "Narben" meiner Vergangenheit, mit dem Froh- und Unsinn den ich verbreite, mit einfach allem was mich, das Tango Bärchen, so ausmacht
    Ich wünsche euch allen noch einen gemütlichen Sonntag und grüßt eure Fellnasen von mir








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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 09.02.2020

    Ein herzliches Hallo aus dem stürmischen Weserbergland, hier ist mal wieder das Tango Bärchen

    Ist hier eigentlich die richtige Stelle für´s Beschwerdemangement?
    Also ich kann euch sagen, verstehe einer die Menschen...

    Ich habe mir so unendlich viel Mühe gegeben in die Wohnung einzuziehen und auf meine Menschen und das "Mutterhündchen" aufzupassen.

    Ich habe mir einen strategisch guten Platz ausgesucht, ich bin nicht aufdringlich geworden, ich habe meine Alpträume abgeschüttelt (gut, da war mein Pflegefrauli ja nicht ganz unschuldig dran, sie war immer für mich da und hat die bösen Geister vertrieben), aber das muss ich ihr ja nun nicht auf die Nase binden. Ich passe auf alle die hier wohnen super auf. Und was ist???? Das ist nicht gewünscht!

    Also das soll mir doch bitte mal einer erklären.
    Ich hab meine Aufgabe mit völliger Hingebung gemeistert, aber nein, Pflegefrauli meint, sie kann das alleine bewältigen. Das kann überhaupt nicht sein.
    Da ist das letzte Wort noch nicht drüber gesprochen, das kann ich euch sagen...

    Und dann ist da ja noch dieser Garten.
    Der Herr des Hauses nennt es seinen Kreativbereich.

    Also mal ehrlich, ich weiß ja nicht was daran kreativ ist, bei dem was der alles sammelt.
    Ich halte mich da wirklich sehr gerne auf, da kann man sich herrlich wälzen, aus dem kleinen Teich trinken, aufpassen dass keine ungebetenen Gäste kommen, das sogenannte "Feuerholz" umschichten (da wo er das lagert, macht das nun wirklich keinen Sinn) und zudem hab ich da einen prima Überblick und sehe als erster, wann das Frollein des Hauses von der Arbeit kommt. Doch ständig bekomme ich zu hören "Tango komm, wir wollen reingehen".

    Hallo?! Schon nach 1 Stunde?!
    Was stimmt denn da nicht?!!
    Ich bin mühevoll die ganzen Treppen nach unten gelatscht, die haben hier noch nicht mal einen direkten Zugang zum Garten , und dann soll ich nach so kurzer Zeit wieder hoch? Also echt. Da haben wir aber ein unterschiedliches Verständis für die schönsten Sachen der Welt...

    Und dann dieses "Mutterhündchen" boah, wegen jeder Kleinigkeit rennt der zu Pflegefrauli.
    Der hat ja mal gar nichts von einem richtigen Beschützer.
    Bei dem ist immer nur Mimimi... Das kann schon ganz schön nerven.

    Aber ich will ja nicht nur klagen.
    Abgesehen von den Dingen die mich nerven, hab ich es gar nicht so schlecht.
    Es gibt täglich genügend zu futtern. Das sind wahre Geschmacksexplosionen
    Also an dem Speiseplan gibt es nichts auszusetzten.

    Mir wurden sogar extra Tango-Kekse gebacken weil mir Körnerfrischkäse und Bacon so gut schmeckt.
    Ich bekomme immer genügend Streicheleinheiten, und die Fellpflege ist ausgezeichnet.

    Ich bin schon ein wenig schlanker geworden, obwohl ich noch etwas an Gewicht lassen könnte.

    Was soll ich sagen? Einen hübschen Kerl kann nichts entstellen.
    Auch nicht ein paar Gramm zuviel

    Das Gassi gehen macht auch von mal zu mal mehr Spaß (kurz vor der Haustür setzte ich mich einfach hin, damit wir nochmal in den Garten gehen) das ist dann mein Toben-dürfen-Abschluss. Voll gut.

    Ach, und ich habe gelernt, wie man schneller tiefe Löcher buddelt. Das habe ich mir von meinem Pfotenbruder abgeschaut, das war mega cool. Da war das "Mutterhündchen" echt mal hilfreich. Bei meinen dicken Maucken war ich dannn sogar schneller als er.
    Also ihr seht, schlau bin ich auch. wenn das mal nicht beste Attribute sind...!

    So, und nun ist Zeit für Abendessen.
    Das bekomme ich immer wenn Pflegefrauli "guten Appetit" sagt.
    Manieren müssen sein, sagt sie. Kann man sich dran gewöhnen...

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  7. #7
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    Der liebe Tango ist ein echter Schatz.
    In der Pflegestelle zeigt sich aber, dass er eine Familie sucht, wo er Einzelprinz sein kann.
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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 14.2.2020

    Hier kommt das Profil vom zuckersüßen Tango:

    Wesen:

    Tango ist ein dreijähriger Mischlingsrüde, der in seinem bisherigen Leben noch nicht viel kennen lernen durfte.
    Tango ist sehr aufmerksam und schaut sich verschiedene Situationen bewusst an. Er reagiert im häuslichen Umfeld nicht aufgeschreckt bei Bewegungen. Staubsauger und andere Haushaltsgeräte scheinen ihm egal zu sein, auch das Zubereiten von Speisen ignoriert er. Tango hat allerdings schnell rausgefunden, wann er sein Futter bekommt und steht dann auch in Erwartungshaltung da.
    Er liebt es in der Nähe seiner Menschen zu liegen und möchte gerne dabei sein.

    Gesundheit:

    Tango ist kastriert und augenscheinlich gesund.


    Größe & Gewicht:

    Tango hat eine Schulterhöhe von 65cm und wiegt geschätzte 52 - 54 kg


    Fremde Menschen:

    Fremde Menschen werden erst einmal möglichst aus einem kleinen Sicherheitsabstand beäugt. Zu Hausse nimmt
    Tango er dann von sich aus vorsichtig Kontakt auf.
    Draußen geht er angespannt, sobald er Frauen mit Kopfbedeckung sieht. Im Dunkeln ist er sehr wachsam.

    Fremde Hunde:

    Tango hat eine Tendenz diese anzupöbeln. Dabei kann noch nicht ausgemacht werden, an wem er freudig interessiert ist und wen er nicht so gerne mag. Da er bislang noch nicht auf Kommandos o.ä. reagiert, wird er körperlich eingeschränkt und an der Situation vorbei geführt.

    Ängste:

    Tango hat bislang nicht viel lernen dürfen. Er kennt praktisch gar nichts und lernt nun das erste Mal in ein zu Hause kennen. Er wird an jede Tür mit sanfter Bestimmtheit herangeführt, um zu verknüpfen, dass ihm nichts passiert und er willkommen ist. Dies fällt ihm sichtlich schwer. Hat erTango gewisse Räume dann für sich erobert, ist er sicher und bestimmt in seinem Handeln. Im Garten ist er von der ersten Sekunde an selbstsicher unterwegs gewesen. Er akzeptiert Gäste die ankommen, passt aber genau auf, ob er ungebetene Personen nicht verbellen kann. Bislang konnte nur das häusliche Umfeld getestet werden. In eine Sparkasse, die auf unserer Gassirunde liegt, geht er definitiv nicht rein.

    Andere Tiere:

    An den Katzen unserer Tochter ist Tango er sehr interessiert. Da wir sein Interesse an ihnen aber nicht richtig deuten können, haben wir von einer Zusammenführung bislang Abstand genommen. Wild ist uns bislang noch nicht begegnet und unsere Pflegehasen interessieren ihn nicht.

    Jagdtrieb:

    Jagdtrieb konnte bislang keiner festgestellt werden.


    Leinenführigkeit und Co.:

    Tango läuft am Geschirr und ist doppelt an einer Leine gesichert. Solange wir in Bewegung sind, läuft er flüssig aber manchmal im ZickZack mit. Bei roten Ampelphasen legt er sich relativ flott auf den Boden und man hat seine Mühe ihn davon zu überzeugen, dass es weitergehen soll. Tango Er erschnüffelt neugierig seine Umgebung und schubst unseren Hund auch schonmal weg, wenn er etwas interessant findet.


    Autofahren:

    Konnte noch nicht getestet werden. Als wir den Kofferraumdeckel öffneten um etwas daraus zu entnehmen, verfiel Tango in Schockstarre. Momentan ist es wichtiger ihm ein stabiles Umfeld zu bieten, bevor hier mit dem Training begonnen werden kann. Jede Art der Überforderung wird durch lautes Fiepen und Beschwichtigung kommuniziert.


    Alleine bleiben:

    Alleine bleiben kann Tango er derzeit nicht. Das verunsichert ihn merklich. Er sucht sich dann eine Beschäftigung, die nicht im Interesse der Menschen ist. Mit unserem eher unterwürfigenRüden kann er dagegen durchaus mal stundenweise alleine bleiben, ohne dass er etwas anstellt.


    Fazit...

    ... Tango ist ein liebenswerter, verschmuster Bär, der klare Führung und Sicherheit braucht. Er muss das kleine Hunde Einmaleins von Grund auf lernen. Dafür benötigt er nur Zeit. Er möchte gefallen und sichert sich bei einigen Handlungen mit Augenkontakt ab.
    Jeder Euro nützt uns!

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  9. #9
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    Standard Tagebucheintrag vom 20.02.2020

    Guten Morgen aus Bärchenhausen

    es sind wieder ein paar Tage ins Land gezogen und wir wollen euch von unseren letzten Tagen berichten.

    Mir, dem Tangobärchen geht es wirklich hervorragend. Ich weiß die gute Küche hier langsam echt zu schätzen.

    Es ist abwechslungsreich, nahhaft und meistens lecker. Gut, man könnte Pflegefrauchen durchaus mal klarmachen das Möhrchen den Hasen vorbehalten sind, und einem stattlichen Typen wie mir eher den Appetit verderben, aber sie lässt die Stücke Gott sei Dank so groß, dass ich in meinem Napf ausmisten kann.

    Der Garten hier ist immer noch mein größtes Abenteuer. Ich könnte mich als Garten-Landschaftsbauer bewerben meint Pflegeherrchen.

    Durch meine erhabene Schuhgröße, geschätzt Gr. 53, wächst an einigen Stellen kein Gras mehr.
    Ich habe allerdings auch wirklich immer gut damit zu tun, das "Prinzchen" in Schach zu halten. Und das Eine sag ich euch, ich bin viel schlauer als er.
    Der meint, wenn er im Kreis läuft würde ich ihn nicht kriegen. Da lache ich drüber. Von Richtungswechsel hat der noch nichts gehört... Und so richtig lernfähig ist der auch nicht.
    Vielleicht ist er ja mal gegen eine Tür gerannt, wer weiß das schon Und deswegen meide ich strikt weiterhin Türen die ich nicht kenne, sicher ist sicher!

    Da das Wetter hier mehr kaputt als heile ist, trage ich nach erfolgreicher Jagd jetzt immer einen Wellnessmantel.
    Der steht mir außerordentlich gut, und ich finde das Teil sehr symphatisch.

    Schaut mal



    Kleidet mich ungemein, oder?

    Das Haus ist für mich kein Problem mehr. Ich habe verstanden, das dies nur Gutes für mich birgt.
    Mittlerweile stoße ich selbst mit der Schnute die angelehnte Haustüre auf.
    Ich kenne mich in einigen Räumen gut aus und es ist für mich das große Glück, das ich hier so sein darf wie ich bin.

    Aufpassen muss ich nämlich nicht. Das machen die Menschen die hier wohnen.

    Türklingel - ist mir egal, Postbote - ist mir egal, andere Menschen am Haus - ist mir drinnen egal, Autos, klingelnde Fahrräder, Kindergeschrei - alles alles egal.

    Vögel auf MEINEM Balkon - ja geht´s noch? Das ist mir nicht egal.
    Die können da doch nicht einfach Party machen und dann auch noch ohne mich.

    Also, was genug ist, ist genug.
    Und manchmal schleicht hier auch noch ein Dritter Typ über den Flur. Junge, der spinnt wohl. Ich erschrecke mich jedesmal wenn ich den sehe. Der ist nur solange da, wie ich vor diesem "Ding" stehe.
    Pflegefrauchen nennt den Typen Spiegel. Also nee, drei Hunde ist definitiv einer zuviel.
    Er verschwindet jedesmal wenn Pflegefrauchen mich in den Korb schickt.
    Dann ist das Haus wieder sicher.

    So ein Glück. Sogleich kann ich wieder entspannen...




    Ein paar "schlechte Angewohnheiten" habe ich allerdings von der hauseigenen Fellnase angenommen.

    Wenn alle außer Haus waren und wiederkommen, drehen wir nun gemeinschaftlich richtig auf Bei gefühlten 100kg Gemeinschaftsgewicht haut es Pflegefrauchen dann schonmal um.
    Lustig, dass sie nie weiß, wo sie hinflüchten muss, um nicht rückwärts die Treppe runterzusausen.
    Ich hab ihr schon mehrfach gezeigt, das vier Treppenstufen einfach zu hüpfen sind, aber das scheint sie gekonnt zu ignorieren.
    Scheinbar soll das nicht gut für die Gelenke sein.

    Aber mal ehrlich, MUSS mich das interessieren? Meine sind topfit. Wenn sie so gebrechlich ist, muss sie wohl auch etwas "Muskelaufbau" betreiben.

    Ich finde das könntet ihr mal erklären. Da hört sie mir nicht ein Stück zu.

    Ansonsten lässt sich berichten, das ich nicht mehr allzu oft an meine Vergangenheit denke, bzw. dies kann ich sehr gut ausblenden.

    Ich liebe nichts mehr, als wenn mich jemand hinter meinen kleinen Öhrchen krault.

    Ich genieße jede Art der Zuwendung. Egal ob mir meine Füße oder der Rücken massiert werden oder ich stundenlang gebürstet werde.

    Meine dicken Gnubbel unter der Schnauze werden langsam geschmeidiger und sind ja so auch nicht zu sehen.

    Hier in meinem Dorf bin ich Gesprächsthema Nr. 1. Einige Menschen haben sich Sorgen gemacht, weil ich erstmal Bescheid geben musste, das wer Neues im Lande ist.

    Da wir regelmässig um etwa immer die gleiche Zeit draußen sind, haben sich nun einige Fremde überwunden, und mir eine Chance gegeben.

    Fazit, zwei neue Hundekumpels, ein Labbi und ein Goldi.
    Die Menschen, von denen brauche ich nicht zwingend, aber Pflegefrauchen sorgt für Ausgewogenheit und das sie mich nicht zu sehr bedrängen.

    Dann geht´s. Die dürfen mir Tango-Kekse geben und schon fasse ich etwas Vertrauen.

    Mein Garten-Abschluss-Spiel bleibt Ritual und macht weiterhin großen Spaß, weil ich mich da nicht an der kurzen Leine bewegen muss.




    Und nun lasse ich Pflegefrauchen nochmal zu Wort kommen.
    Bis bald, euer Tango-Bärchen



    Wie ihr seht, geht es jeden Tag ein Stückchen mehr Richtung buntes Leben.


    Unser Pflegi ist wirklich ein prima Zeitgenosse und erkundet seine neue Welt in seinem Tempo.

    Er vertraut uns von Tag zu Tag und von Situation zu Situation mehr.

    Im Haus ist es Dank Pet Cam etwas ruhiger geworden. Vielleicht schaffen wir das draußen auch noch, die ersten Schritte sind getan.

    Wir wünschen uns für diesen traumhaften Hund von Herzen ein zu Hause, wo er draußen aufpassen und drinnen einfach entspannen darf.

    Er möchte gefallen und ist ausgesprochen kinderlieb, jedoch sollten diese Kinder standfest sein, da er durch Größe und Masse nicht einschätzen kann, das er kein Schoßhund ist.

    Von unserem Sohn die Kumpels mag er alle gerne und geht vorsichtig auf diese zu. Merkt er, das keiner von ihnen Angst hat, buckt er sich sofort an und lässt sich kuscheln.
    Er schmeißt sich regelrecht auf den Rücken und erwartet Liebe.

    Zum Glück ist unsere "Bestandsfellnase" da etwas anders und die zwei kommen sich nicht ins Gehege.
    Manierlich ist unser Tango-Bärchen ebenfalls. Er macht sauber, wo er Dreck hinterlassen hat.
    Sollte er mal eine kleine Pfütze beim saufen hinterlassen haben, wird diese sofort weggemacht.
    Und manchmal erbarmt er sich auch, Henrys Pfützen zu säubern. Ganz zu meiner Freude.

    Im Grunde, gibt es nichts negatives über ihn zu berichten. Kleine Ecken und Kanten hat jeder von unseren Fellnasen und auch wir.
    Diese müssen einfach nur gut zueinander passen.

    Dann hat jeder Hundefreund den besten Fellpartner an seiner Seite.

    Auch das Alleine bleiben haben wir phantastisch in den Griff bekommen. Ich bin davon überzeugt, das Tango begriffen hat, das wir wieder kommen.

    Er macht nichts mehr kaputt und bleibt brav. Natürlich ist die Wiedersehensfreude nach einer Arbeitsschicht größer, als wenn ich nur den Müll weg bringe oder einkaufen fahre.

    Es ist und bleibt eine Arbeitsschicht und ich als Mensch freue mich ja auch, wieder mit allen zusammen zu sein.
    Da darf es etwas stürmischer ausfallen. Und danach wird ja auch wieder lauthals geschnarcht.

    Und nun noch ein paar Bilder, weil er sich echt sehen lassen kann.

    Ein total süßer Fratz (er kommt mir lange nicht mehr so groß vor wie zum Anfang. Liegt wohl daran das er unglaublich gerne kuschelt)







    und nochmal bei seinem neuen Hobby ;-)





    Bis bald
    Geändert von BSiN Pflegestelle (02.03.2020 um 21:53 Uhr)
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  10. #10
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    Standard Tagebucheintrag vom 02.03.2020

    Grüße aus Bärchenhausen, hier ist der Tango!


    Da mein Pflegefrauchen sich mal ein wenig zur Ruhe gesetzt hat, habe ich ihr mal schnell den Laptop gemopst und kann von den letzten Tagen berichten.
    Also, wo fange ich an...

    Am Besten mal bei den Ungeheuerlichkeiten die sich hier so abspielen!

    Ich musste Auto fahren.
    Ernsthaft, obwohl ich vier gesunde Pfoten habe, die mich überall hinbringen, sollte ich in Pflegefrauchens Auto einsteigen.
    Nie, nicht ich!!!

    Mittlerweile wissen die hier ja eigentlich dass ich sehr standhaft bin.
    Bloß wenn die beiden Frauen hier zu zweit agieren, habe ich blöderweise echt keine Chance.

    Die verpflanzen mich dahin, wo sie wollen.
    Nun stand ich da also, in einem VW Touran und der Kofferraum war voll.
    Hab ich mich gefreut, nix da wir fahren weg, mein Pfotenbruder sollte ja auch mit. War nur nirgends mehr Platz .

    Und doch stieg Pflegefrauchen ins Auto und ließ den Motor an.
    Tja, kurzerhand wurde mein Pfotenbruder dann in ein anderes Auto verfrachtet und der wilde Ritt ging los.

    Ich war ganz lieb, wer weiß was passiert, aber glücklich war ich nicht. Gott sei Dank hatten die Damen ein Einsehen mit mir und der Weg war nach 5 Minuten vorbei. Das Aussteigen konnte ich kaum abwarten. Und da wo wir uns nun befanden war es herrlich... Weit und breit nur grüne Wiesen, duftende Strohballen, ein Wasserloch und traumhafte Schlammbäder die wohl dem Regen der letzten Wochen geschuldet waren. Also das ließ sich alles sehr gut aushalten.
    Schade, dass wir irgendwann wieder zurück sollten. Ich wusste ja, wo das blöde Auto stand und habe mich die letzten 100m bis dahin sehr gerne bitten lassen...

    Pflegefrauchen war zum Schluss wirklich etwas... naja nennen wir es "untolerant" zu mir, ihre Stimme war leicht gereizt.
    Und nachdem sie mich ins Auto gehoben hat, hatten ihre Klamotten eine Wäsche dringend nötig.

    Verstehe nicht richtig, wo ihr Problem war. Der anschließende Termin beim Zahnarzt wäre für sie sicherlich ein tolles Erlebniss gewesen. Seitdem probiert sie es weiterhin mit mir, doch muss da wohl noch stark dran geübt werden... *hust*

    Sehr zu empfehlen sind hier allerdings die Familienzeiten.
    Das sind die Zeiten wo Pflegefrauchen frei hat, oder sogar alle beisammen sind.

    Da ich ja vorbildlich auf mein Pflegefrauchen aufpasse, sind wir meistens ohne die zweite Fellnase. Der macht es sich auf der großen Couch im Erdgeschoss bequem. Seine Prinzenkrone habe ich ihm nämlich abgenommen und im Garten vergraben.

    Nun habe ich gedacht, ich zeige ihm, wie man sich seinen Menschen gegenüber korrekt verhält, da hat er aber leider kein gesteigertes Interesse dran. Also mach ich das nun allein.

    Ehrlicherweise finde ich das toll, meinen Menschen nur für mich zu haben.
    Ich mag es wenn man mit mir spricht und Zeit mit mir verbringt. Nichts auf der Welt ist schöner, als gestreichelt zu werden, spannende Spiele zu erschnüffeln und einfach bei den täglichen Aufgaben zu helfen.

    Ich habe mir oben aus dem Kinderzimmer ein Plüschtier "geklaut". Wenn ich mal warten muss, weil Pflegefrauchen z.B. Zeit mit dem Pfotenbruder verbringt, bekomme ich das zum Aufpassen. Ich nehme meine Aufgaben hier sehr ernst, und halte mich an das was man mir aufträgt. Wir nennen das "tauschen". Dann ist mir nicht langweilig und ein bisschen was kuscheln kann man damit auch.

    Die allgemeinen Spaziergänge sind schön entspannend. Alle gehen gerne mit mir, weil ich weder an der Leine ziehe noch reinpresche. Warum auch, ich muss doch schauen, das meinen Leuten niemand zu nahe kommt. Und wenn sich doch mal jemand unterhalten möchte ist das okay, wir haben da ein geheimes Codewort für - "lieb sein" ist das. War gar nicht schwer das zu lernen.
    Im allgemeinen bin ich ohnehin sehr friedlich und einfach nur Zucker.

    Wisst ihr, im Traum hätte ich nicht gedacht, das es sooooo wahnsinnig schön ist, eine warme kuschelige Decke unter dem Popo zu haben, ein Haus was man behüten kann, Menschen die immer lieb zu einem sind (außer ich soll Auto fahren), tolles Essen - langsam kann man mich auch bestechen - und natürlich eine Menge Spaß an Spaziergängen um die bunte Welt zu erkunden.

    Nun möchte ich das wirklich nie wieder hergeben.
    Und am Liebsten wäre es mir, meine ganz eigene Traumfamilie zu finden.

    Hier sagt man, das BSiN und natürlich meine Pflegefamilie darauf aufpassen werden, dass ich Goldstück all das bekomme.
    Denn das hab ich mehr als verdient. Ich bin ein treuer Weggefährte den man einfach lieben muss und ganz schnell ins Herz schließen wird.

    Wir arbeiten weiter an einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Mensch und Tier, der deutschen Sprache und eben an allem was so anfällt. Das macht allen Spaß und die Erfolge sprechen ja für sich.

    Nun muss ich aber Schluss machen, Pflegefrauchen geht sich gleich einen Kaffee holen und sie sollte mich mal lieber nicht am Laptop erwischen... bis bald ihr Lieben!

    Euer Tango Bärchen
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  11. #11
    Registriert seit
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    13.561

    Standard Tagebucheintrag vom 03.03.2020

    Mir ist aufgefallen, das das liebe Tango Bärchen doch gestern klammheimlich ein paar Zeilen geschrieben hat.

    Um das ein wenig zu unterstreichen, sende ich doch glatt mal ein bisschen Bildmaterial hinterher, damit ihr euch von seinen Zeilen auch überzeugen könnt...

    Hier bei einer Gassirunde, er ist wirklich immer aufmerksam. Auf der anderen Flußseite lief ein Hund:




    Unsere Hunde klauen kein Essen. Sie machen uns so lange ein schlechtes Gewissen, bis wir freiwillig teilen. Da sind sich beide einig

    Leider die einzigen Zeiten des Tages wo beide zusammen sind.




    Und hier die nächste Kuscheleinheit. Meine Nichte war zu Besuch und innerhalb kürzester Zeit hatte Tango Bärchen sie um die Pfote gewickelt.
    Kurz vorher lagen sie noch einander zugewand und er hielt sie mit der Pfote fest. Er entspannt ganz toll dabei und kommt enorm schnell zur Ruhe.
    Leider hab ich so schnell nicht das Handy parat gehabt.

    Tango begleitet auch gerne unseren Sohn in den Schlaf. Sobald er seinen Schlafanzug trägt, geht Tango mit hoch, legt sich vor die Zimmertüre und wartet bis wohliges Schnarchen ertönt.
    Tango ist dabei weder aufdringlich noch betritt er das Zimmer. Und, was wichtig ist, er lässt jeden vorbei oder sich abrufen.
    Es ist also alles kontrollierbar.


    Diese "Liebesbekundungen" sind für ihn wirklich das Schönste was es gibt. Das fordert er quasi mit allem was in seiner Macht steht.

    Seit er hier ist, war er in diesen Situationen nicht einmal unvorsichtig oder hat Stress/Kibbeleien/Aggressionen gezeigt. Sonst würde ich das bestimmt nicht zulassen.

    Liebe Grüße
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  12. #12
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    Standard Tagebucheintrag vom 15.03.2020

    Sonnige Grüße aus Bärchenhausen

    Ich hab ja schon eine ganze Zeit nichts mehr von mir hören lassen.
    Hier ging es auch ordentlich turbulent zu. Dazu gleich mehr...
    Zunächst einmal möchte ich sagen, das es mir wirklich gut geht. Ich bin prima im bunten Leben angekommen und fühle mich heimisch. Das sieht man mir an, meint Pflegefrauchen, denn ich werde von Tag zu Tag hübscher...


    Wir haben das Wetter ausgekostet und waren mit einem weiteren Rüden unterwegs. Der ist so ein Kraftprotz, da habe ich immer geschaut, dass der meine Menschen nicht so wild anspringt. Hin und wieder musste ich ihm das sagen, doch der Jungspund hatte seine Ohren auf Durchzug gestellt. Der war ganz narrisch darauf, was ihm die Menschen sagen, da konnte ich nicht viel ausrichten. Egal, wir hatten dennoch viel Spaß.

    Für diesen tollen Ausflug bin ich sogar Auto gefahren.
    Gut, man musste mich zwar ins Auto heben weil ich drei Meter zuvor wieder die Grätsche gemacht habe, aber nach den 2,5 Stunden toben war ich so platt, dass ich freiwillig zumindest meine Vorderpfoten schon in den Kofferraum gestellt habe.
    Das ist ein großer Schritt für mich...!

    Was soll ich sonst erzählen.
    Meine Familie ist hier zu Hause etwas auseinandergebrochen. Zunächst musste ich mit Pflegeherrchen im Erdgeschoss schlafen, weil mein Pfotenbruder und ich uns ständig angezickt haben. Das war aber keine so gute Idee, weil ich meinen Pfotenbruder dann oben nicht mehr aus der Wohnung rausgelassen habe. Also doch schon, ich hatte aber immer einen heiden Spaß daran, ihn an der Treppe abzupassen und ihm erstmal einen Stups in die Hinterbeine zu geben. Es sah urkomisch aus, wie der dann da gelegen hat. Kein guter Plan, denn dann wurden die Räumlichkeiten getauscht. Jetzt bin ich oben und mein Pfotenbruder hat seine Prinzencouch zurück. Nun muss ich an ihm vorbei. Blöd!
    Pflegefrauchen sagt, wir benehmen uns wie zwei pupertierende Brüder, die sich ständig einen auswischen müssen.
    Es klappt im Haus immer nur für eine kurze Zeit zusammen. Ist der eine friedlich, fängt der andere Stunk an, und umgekehrt. Das ist sehr aufreibend für die Zweibeiner, aber ehrlicherweise für uns Fellnasen auch. Jeder will seine Ressourcen behalten, in dem Fall sind es die Menschen bzw. der Mensch, der da ist. Zumeist das Pflegefrauchen.

    Wenn alle da sind, geht es ja stundenweise. Dann hat jeder einen Menschen nur für sich. Dennoch bleibe ich dabei, Frauen und Kinder sind das Größte. Und ich finde es nicht gut, wenn sich mein Pfotenbruder sich das Pflegefrauchen unter den Nagel reißt. Heißt nicht, dass ich die Herren der Schöpfung nicht mag, im Gegenteil, aber letztlich sind es die Frauen, die die weichen Schlafplätze herrichten, das Futter einteilen, die Spiele aussuchen und Kontakte knüpfen, und eben der Ansprechpartner für alle feinen Dinge sind...

    Zudem ist Pflegefrauchen nun wohl aufgefallen, das mein Pfotenbruder "sein Reich" zurückerobern will. Er "entfernt" meine Hinterlassenschaften, wenn Pflegefrauchen nicht schnell genug war. Junge, was ist das dann hier ein Getöse. Ich pfeif mir da einen drauf, weil eigentlich mache ich ja nichts falsch.

    Nun will ich aber eben noch 'ne Mütze Schlaf nehmen, denn gleich bekommen wir Pfotenbesuch. Der Kumpel wohnt nicht weit von uns, und da ich immer nur mit Leine spielen darf, wollen wir das heute Nachmittag im Garten ändern.

    Liebe Grüße vom Tango-Bärchen


    Und nun noch ein paar Worte vom Pflegefrauchen...

    Tango hat es ja schon sehr schön erklärt.
    Weiterhin ist die Situation hier zu Hause angespannt. Das liegt nicht daran, dass einer von den beiden Fellnasen irgendetwas falsch macht, oder sie nicht kompatibel mit anderen Hunden sind, die beiden können sich auf Abstand, im "Freilauf" oder Spiel ganz gut leiden.

    Auch können sie eine gewisse Zeit im Haus ganz gut miteinander auskommen. Aber eben nur eine Weile. Wir finden noch nicht einmal einen Anlass dafür, dass es plötzlich rund geht. Selbst wenn beide ignoriert werden und wir einfach nur auf der Couch sitzen, steht einer der beiden Jungs plötzlich auf und fängt Stunk an. Quasi wie aus dem Nichts. Und zum Teil dann so heftig, dass wieder ein Mensch und ein Hund die Etage wechselt, da wir hier oben ohne Türen, also offen wohnen. Das ist sehr sehr schade, denn im Grunde ist Tango ein ganz toller Hund. Ein wahrer Freund im Pelz.

    Es tut uns allen im Herzen weh, das wir für ihn eine eigene Familie suchen müssen.
    Er hat es so sehr verdient. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole - er ist so ein verschmuster Teddybär, der Lernbereitschaft zeigt, aufmerksam ist und mittlerweile richtig toll an der Leine geht. Ich bin davon überzeugt dass er für seinen Menschen alles tun würde, sobald er Vertrauen gefasst hat.
    Mit anderen Worten, er ist ein Traumhund. Selbstverständlich bedarf es hierfür Regeln und Grundsätze, sonst tanzt auch er einem auf der Nase rum. Auch seine Sturheit macht ihn nicht weniger Liebenswert. Jeder, der ihn bislang kennengelernt hat, hat er unverzüglich mit seinem Charme um die dicke Pfote gewickelt. Die Bilder können nur im Ansatz zeigen wie niedlich er ist. Und er verlangt keine Wundermenschen, oder welche die stundenlang mit ihm Gassi gehen. Er möchte nur dabei sein dürfen und na klar, ein paar Aufgaben haben. Aber auch, wenn die Zeit mal etwas knapp ist, findet er Auslastung in Form von Schnüffelteppichen, Futterspielen oder sonstigen kleinen Dingen.

    Das sind nur kurze Sequenzen, danach schläft er sofort wieder.
    Natürlich am liebsten in der Nähe seiner Menschen.

    ...ob er grundsätzlich keine zweite Fellnase zu Hause duldet, vermag ich nicht zu sagen. Ich denke aber, es sollte eine in sich ruhende und absolut souveräne Fellnase sein, die keinerlei Zweifel am eigenen Dasein zulässt.
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  13. #13
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    Standard Tagebucheintrag vom 31.03.2020

    Neues aus Bärchenhausen

    Da wir so privilegiert sind und noch unserer täglichen Arbeit nachgehen dürfen, nicht im Homeoffice sind und weiterhin soziale und menschliche Kontakte haben die der Beruf so mit sich bringt, ist Zeit natürlich etwas knapp. Denn für uns steht "Mehrarbeit" an. Aber dies hält uns ja nicht davon ab, mit unseren Bären in der Freizeit zu arbeiten. Denn schließlich verbringen wir diese Zeit, wie hoffentlich fast jeder Bürger, zu Hause und arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen. Dies hat dazu geführt das wir mutiger geworden sind und Tango Bärchen Bekanntschaft mit den Katzen unserer Tochter gemacht hat. Ihre Wohnung ist Tango nicht unbedingt vertraut und deswegen traut er sich noch nicht, diese mit seiner Präsenz zu füllen. Aber das Treffen mit den Katzen verlief dennoch besser als erwartet. Unser Kater ist ein wirklich frecher, neugieriger kleiner pubertierender Kerl. Furchtlos und voller Selbstüberschätzung

    Nachdem er Tango entdeckt hatte, lief er wie selbstverständlich zu ihm hin und stellte gleich mal klar, das dies hier seine Wohnung ist und seine Bediensteten hier wohnen.
    Tango schaute etwas sparsam aus der Wäsche, machte aber keine Anstalten diese klare Ansage in Frage zu stellen. Auch brummelte Tango nicht wie sonst bei Katzen im Freilauf und er machte sich auch nicht groß. Er schaute relaxed zu, wie der Kater ihm den Hintern mit erhobenen Schwanz zudrehte und sich wie selbstverständlich aus seinem Napf bediente.

    Dieses erwünschte Verhalten wurde natürlich belohnt und alle haben ein kleines Schüsselchen Futter bekommen, welches gemeinschaftlich eingenommen wurde. Mit diesem positiven Gefühl haben wir die Situation beendet und das klappt seither täglich. Unserer zweiten, betagten Katze unserer Tochter ist das alles wurscht. Die erfreut sich ihres Rentendaseins und kümmert sich nicht die Bohne darum, ob Hunde zu Gast sind oder nicht.
    Folglich interessiert sich auch kein Hund, ob sie da ist oder eben nicht... Es herrscht ein respektvoller Umgang miteinander. Das freut uns natürlich sehr.







    Tango Bärchen hat sich vom Wesen her nicht groß verändert. Er bleibt für sein Leben gern der Mittelpunkt bei seinen Menschen. Ob das gerade passt oder nicht sei mal dahingestellt. Mittendrin statt nur dabei lautet die Devise. Hier versucht das Pflegeherrchen endlich unseren Balkon aufzuhübschen, aber Herr Graf möchte Sonne genießen und lässt sich weder vom Baulärm noch von der frischen Farbe davon abhalten. Nun trägt er halt einen weißen Kreis um seinen Puschelschwanz Aber nachdem seine Menschen eine Kaffeepause eingelegt hatten, und Tango allein auf dem Balkon lag, war die Sonne plötzlich gar nicht mehr so wichtig und er kam zu uns getrollt.






    Wir genießen die großen Spaziergänge gemeinsam und sind danach alle platt aber glücklich...





    Und hier ist er mit seinem "Tausch-Aufpassen-Geschäft" beschäftigt. Tango Bärchen favorisiert immer mal wieder ein neues Plüschi.





    Nein, das letzte Bild ist nicht gestellt, er liegt tatsächlich genau so mit dem Olaf im Arm und schläft (als ich mit der Kamera kam gingen die Äuglein natürlich auf)

    Tango hat laut Tierärztin jetzt geschätztes Idealgewicht. Leider hat er immer noch seine Probleme, in die Praxis zu gehen und damit er nicht zu ängstlich wird, werden wir ihn nicht auf die Waage zwingen. Das kommt schon noch. Den Ärztinnen gegenüber (dort arbeiten drei) ist er immer aufgeschlossen gegenüber. Seine TFA der Wahl ist selbstverständlich unsere Tochter. Der vertraut er ja und lässt jede Art der Untersuchung seitens der Ärztin ohne Fremdeln oder Abneigung zu.

    Fazit: Tangos Fell glänzt wunderschön, es zeichnen sich Körperformen ab und das gesamte Erscheinungsbild ist fröhlich und gepflegt.

    Solche Komplimente haben uns natürlich wahnsinnig gefreut.


    Bleibt alle gesund, bis bald aus Bärchenhausen!
    Geändert von BSiN Pflegestelle (31.03.2020 um 22:28 Uhr)
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  14. #14
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    Standard Tagebucheintrag vom 12.04.2020

    Hallo, hier ist euer Bärchen,

    es ist in den letzten Tagen soviel passiert, dass ich mich jetzt erst bei euch melden kann.

    Ich bin umgezogen in eine neue Familie. Hier bin ich Einzelprinz. Ich habe einen großen Garten zum bewachen und ein Haus, in dem zwei Menschen wohnen, die es auch gut mit mir meinen. Ich trauere aber noch meiner ersten lieben Pflegefamilie nach und brauche noch etwas Zeit, mich einzugewöhnen.

    Gestern bin ich der Nachbarschaft vorgestellt worden. Das sind alles ganz nette Leute. Sie freuen sich, dass ich am Zaun stehe und aufpasse.

    Heute Nacht habe ich ein komisches Tier kennengelernt. Ich habe ganz laut gebellt und mein Pflegeherrchen hat mich in den Garten gelassen, damit ich mich mal umsehen konnte.
    Das Tier ist gar nicht vor mir weggelaufen. Es war ein Igel, meint das Pflegeherrchen. Er lobte mich, dass ich so gut aufgepasst habe.

    Frohe Ostern!!! sagte darauf das Pflegefrauchen.

    Bis bald euer
    Bärchen

    P.S. Hier ein paar Fotos von mir.





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  15. #15
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    Standard Tagebucheintrag vom 12.04.2020

    Frohe Ostern an alle lieben Tierfreunde

    Hier meldet sich das neue Pflegefrauchen von Tango. Natürlich gehört auch ein Pflegeherrchen dazu. Dieser hält sich aber gerne im Hintergrund.

    Tango ist nun der zweite Pflegehund, den wir betreuen. Unser Erster ist bei uns geblieben und ist vor 7 Wochen über die Regenbogenbrücke gegangen.

    Nun ist Tango bei uns eingezogen und wird sich hoffentlich bald wohl bei uns fühlen. Er trauert seiner Pflegefamilie nach und wäre auch gern dort geblieben. Doch manchmal geht das Schicksal andere Wege.

    Wir freuen uns über jeden Fortschritt, den er macht.

    Tango geht gut an der Leine und erkundet die neue Gegend. Er lässt sich gerne bürsten und genießt jede Streicheleinheit. Er traut sich mittlerweile allein ins Haus und legt sich gern auf das Hundekissen. In der Nacht ist er meistens ruhig. Nur die letzte Nacht war er sehr unruhig. Ich bin erstaunt, wie er den Igel durch die Terassentür hören könnte.

    Heute Nachmittag versuchen wir eine Autofahrt mit Tango. Er lernt unsere Kinder und Enkelkinder kennen.

    Wir sind gespannt.

    Euch allen schöne Ostern und bis bald
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  16. #16
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    Standard Tagebucheintrag vom 13.04.2020

    Hallo, hier ist euer Bärchen,

    vielen Dank für die netten Beiträge zu meinem Umzug. Es war schon aufregend für mich und ist es immer noch.

    Den Besuch bei den Kindern und Enkelkindern haben wir gestern abgesagt. Es ist noch zu früh, meint das Pflegefrauchen. Diese lange Autofahrt möchten sie mir noch nicht zumuten.
    Ab heute beginnt das Training mit dem Autofahren Morgens und abends muss ich nun mit Hilfe des "Pflegeherrchens" ins Auto klettern. Jedes Mal bin ich nass geschwitzt und fange an zu sabbern. Dabei habe ich den Kofferraum ganz für mich alleine. Es sind nur 10 Minuten mit dem Auto und wir fahren immer an eine andere Stelle.

    Auch habe ich noch andere Zimmer in dem Haus kennengelernt, indem ich jetzt wohne. Das Arbeitszimmer des Hausherrn finde ich ganz interessant. Pflegefrauchen hat auch ein Arbeitszimmer. Das ist aber ein Stockwerk höher. Da trau ich mich noch nicht hin. Aber...wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

    So das war es in Kürze von mir. Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern und habt ganz viele Ostereier aufgestöbert.

    Viele Grüße an meine Fellfreunde und deren Familien.
    Euer Bärchen (Tango)

    P.S. Beim nächsten Mal gibt es wieder Bilder von mir. Meine Pflegefamilie hat ihr Handy zu Hause gelassen beim spazieren gehen
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  17. #17
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    Standard Tagebucheintrag vom 22.04.2020

    Hallo, hier ist euer Bärchen,

    ich habe mich lange nicht gemeldet. Es ist soooo viel passiert.

    Meine neue Pflegefamilie ist mit mir in ihr Ferienhaus gefahren.

    Das ist ganz aus Holz und steht direkt am Wald. Hier konnte ich jede Menge Natur erleben und viel spazieren gehen. Nachts war es mir etwas unheimlich. Ich glaube, da sind Tiere ums Haus geschlichen.

    Ich habe mich jetzt schon ganz gut eingelebt. Treppen gehe ich nach wie vor ungern, aber das hat noch Zeit, meint das Pflegefrauchen.

    Den Enkeltest haben wir noch nicht gemacht. Die Enkelin ist krank geworden und hat jetzt Fieber.

    Außerdem meint die Tierärztin, dass sie eher um mich Angst haben muss als um die Enkelkinder.

    Die Tierärztin ist eigentlich eine Katzenfreundin, jedoch mich würde sie mich sofort nehmen, sagte sie zu meiner Pflegefamilie.

    Ich hoffe, euch geht es auch gut und bis bald

    Tango
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  18. #18
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    Standard Tagebucheintrag vom 08.05.2020

    Ein großes Hallo von eurem Tango,

    ich wollte mich einmal kurz bei euch melden.

    Es geht mir sooo gut. Ich bin nun vier Wochen in der neuen Pflegefamilie und fühle mich sehr wohl. Nach und nach erkunde ich die Räume und traue mich auch schon ins Arbeitszimmer vom "Pflegeherrchen".

    Den "Enkeltest" habe ich mit Bravour bestanden. Drei kleine Mädchen haben mich gleichzeitig gestreichelt. Es war ein Traum.


    Viele Grüße und bis bald.

    Euer Tango
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  19. #19
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    Standard Tagebucheintrag vom 09.05.2020

    Ein großes Hallo von eurem Tango,

    ich wollte mich einmal kurz bei euch melden.
    Es geht mir sooo gut.

    Ich bin nun vier Wochen in der neuen Pflegefamilie und fühle mich sehr wohl.
    Nach und nach erkunde ich die Räume und traue mich auch schon ins Arbeitszimmer vom "Pflegeherrchen".

    Den "Enkeltest" habe ich mit Bravour bestanden.
    Drei kleine Mädchen haben mich gleichzeitig gestreichelt. Es war ein Traum.
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