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Thema: Arthus · Berner Sennenhund Rüde · 6 Jahre alt

  1. #1
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    Schweiz Arthus · Berner Sennenhund Rüde · 6 Jahre alt

    xx ARTHUS xx

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.

    Geändert von BSiN Pflegestelle (03.03.2019 um 18:11 Uhr)
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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 08.01.2019

    Arthus lebt seit dem Welpenalter mit Lola (hier der Link zu ihrem Profil: https://www.bsin-forum.de/showthread...B7-8-Jahre-alt) zusammen.

    Gemeinsam sind sie nun zu BSiN gekommen.



    Die Autofahrt haben beide gut gemeistert.

    Bei der Abholung wollten beide Hunde gerne ins Auto einsteigen, Hunderampe kannten sie nicht und wollten es auch nicht austesten.

    Mit unserer Unterstützung klappte es aber. Während der Fahrt waren sie sehr interessiert. Manchmal liegend, dann wieder sitzend, aber sehr ruhig.

    Bei der Ankunft ist Lola aus dem Auto vorsichtiger ausgestiegen, bei Arthus musste man höllisch aufpassen, dass er nicht rausstürmt.


    Lola und Arthus sind zwei ganz liebe Hunde, die miteinander durch dick und dünn gehen und sehr eng aneinander hängen.

    Sie sind menschenbezogen und machen am liebsten alles nur zusammen.

    Sie tragen beide einige Pfunde zuviel auf den Rippen, aber ganz ehrlich - wer hat dies nicht nach den Festtagen?!

    Da beide Hunde bisher nur in einem Stall lebten, werden sie nun langsam an ein Leben im Haus mit einem geregelten Tagesablauf gewöhnt.
    Geändert von BSiN Pflegestelle (10.02.2019 um 13:33 Uhr)
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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 07.02.2019

    Lola und Arthus sind nun etwa anderthalb Wochen in ihrer neuen Pflegestelle und haben dort zusammen in aller Ruhe die neue Umgebung kennengelernt.

    Vorgestern haben wir einen Besuch bei ihnen gemacht. Nun, was können wir über sie berichten?

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Es sind ganz liebe, anhängliche und menschenbezogene Berner im bestem Alter.


    Arthus war uns gegenüber sehr herzig, wollte nur gestreichelt werden, lehnte sich an die Beine, liess sich richtig fest auf den Schoss plumpsen.

    Was für ein Herzensbrecher!

    Er war mit einem anderen Rüden zusammen, alles problemlos.

    Arthus ist ein sehr grosser und besonders hübscher Bernerbub mit einer guten Figur. Seine Pfoten sind breit, und er hat ordentlich Kraft.

    Er kennt das Hunde-ABC noch nicht so gut und muss noch lernen, an der Leine zu laufen.

    Auch kennt er das Leben drinnen im Haus noch nicht.

    Doch gewöhnt er sich immer mehr daran, täglich hinein- und hinauszugehen, er wird es ganz bestimmt lernen.







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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 28.02.2019

    Es hat sich bestätigt, dass die Kumpel Lola und Arthus auch ohne einander glücklich werden können.

    Deshalb suchen wir nun für jeden der beiden eine eigene Familie.



    Arthus versteht sich gut mit anderen Hunden und ist ein rundum lieber, verschmuster Bär.
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  5. #5
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    Standard Tagebucheintrag vom 08.03.2019

    Arthus hat heute sein Köfferchen gepackt und ist zu seiner neuen Pflegefamilie in ein XL-Pflegekörbchen umgezogen.

    Und hier ist schon der erste Bericht:


    Gerne ist er ins Auto hineingehüpft, diesesmal sogar selbstständig.

    Raus wollte er erst nach einem kurzen Moment, erst als er die Umgebungsluft etwas abgeschnuppert hatte.

    Wir sind dann direkt in den Garten hineingegangen, Arthus schnupperte alle Gerüche im Boden und in der Luft.

    Nach einer Weile kamen unsere Bernermädels eine nach der anderen raus und lernten den Arthus etwas kennen.

    Es lief alles friedlich. Beim Hineingehen gab es keinerlei Probleme für Arthus, wie wenn er bereits es hier alles kennen würde.

    Die Älteste in unserem Rudel zeigte ihm deutlich wohin er nicht hingehen soll ( auf ihren Schlafplatz ), er akzeptierte es sofort.

    Arthus hat seinen eigenen Wassernapf gefunden, und trank gleich den Napf leer. Er folgt einem überallhin, kaum steht man auf ist er auch gleich dabei.

    Er war bereits im Keller, der Schlawiner benützte gleich die Gelegeheit mit der offenen Kellertüre als ich kurz einen Tuch abholen wollte, kein Hund ist bisher die Kellertreppen runter gelaufen...

    Und dies machte er gleich dreimal hintereinander, rauf und runter.

    Er war auch bereits im obersten Stock, das war vielleicht lustig, er wollte plötzlich nicht mehr runter, hatte doch etwas Respekt von den vielen auch zum Teil rutschigen Treppen.

    Mit Brustgeschirrhalten haben wir es doch zusammen geschafft. Danach haben wir Pause gemacht.

    Nun dösen die drei Hunde und Arthus kann zur Ruhe kommen, was für ein spannender Tag es doch für ihn sein muss.


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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 09.03.2019

    Ein kurzer Zwischenbericht von Arthus.

    Die erste Nacht verlief ruhig, Arthus hat sich ausgiebig ausgeruht und das merkte man bei der Morgenbegrüssung...

    der Schwanz rotierte sich wild, man musste achten, dass die Stühle und Stehlampen seinen imposanten beweglichen Körper heil überleben.

    Was für ein liebes Wesen. Er hat sich danach draussen gelöst, war fröhlich und munter unterwegs.

    Gefrühstückt haben wir alle mit grossem Appetit, die Hunde mit räumlichen Abstand voneinander so, dass es ja keinen unnötigen Krach gäbe.

    Alles klappte wunderbar und Arthus Napf war schön sauber geschleckt danach, kein Brösmel blieb zurück.

    Heute haben wir alles sehr entspannt genommen, Arthus hat noch einiges zu verarbeiten, so sah er auch wilde Träume dazwischen.

    Hier gibt es nun bereits einige Fotos von dem Arthus:





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  7. #7
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    Standard Tagebucheintrag vom 16.03.2019

    Arthus lebt nun seit einer Woche bei uns. Sein neues Leben hat er in aller Ruhe kennenlernen können, wir haben unsere Tagesabläufe regelmässig gehalten, haben auch seine Bedürfnisse und Nöte etwas herausfiltern können. Noch brauchen wir etwas mehr Zeit, es ist für ihn vielleicht noch einiges so anders als in seinem vorherigen Leben. Mit unseren eigenen Hunden geht es gut, Arthus gibt sich Mühe sich an das neue Rudel hineinzupassen. Mit der ältesten Bernerin, die das Sagen im Rudel hat, gab es am Anfang etwas mehr Mühe, nun können sie sich bereits in engeren Räumlichkeiten ohne Probleme aufhalten oder vorbeilaufen. Mit unserer anderen ( zweitälteste im Rudel ) BS-Hündin gab es von Anfang an keine Mühe, sie akzeptierten sich beidseitig gut, sie liegen auch mal bereits mit wenig Abstand von einander entfernt ohne Probleme.

    Der grösste Unterschied in Arthus Leben zu früher war und ist, dass er nun drinnen im Haus leben darf. Es sind uns mehrere Sachen aufgefallen, was uns beim Beobachten zugleich traurig und glücklich macht. Traurig wegen dem Wissen wie viele Hunde, wie er früher, nur draussen Leben müssen. Glücklich macht uns dem Arthus die Zuneigung, Wärme, Geborgenheit, und Liebe nun anbieten zu dürfen welche er noch so gerne entgegen nimmt. Er nimmt die Aufmerksamkeit wie ein Schwamm auf, er wedelt dankbar nur schon beim Anschauen. Abends geniesst er die Wärme vom Holzofen, er entscheidet selbst sich vor dem Ofen hinzuliegen. Wenn man bei ihm am Boden sitzt oder liegt schläft er fest in den Armen ein, er träumt wilde Sachen. Manchmal wacht er plötzlich auf und schaut erschrocken kurz auf "Wo bin ich?", bis er dann sieht "ah, da bin ich ja", und der Schwanz wedelt wieder und der herzliche Blick von Arthus ist wieder zu sehen, er atmet tief ein und denkt in etwa "alles ist gut".

    Es ist alles interessant für ihn, Schublade, Schränke, Spiegel!, einfach alles was so in einem Haushalt normal ist. Staubsaugen und Bodenwischer stören ihn zum Glück nicht. Mit unserem Wetter waren diese Hilfsgegenstände am wichtigsten.

    Seine Grösse ist für uns etwas Neues, und wer so gross ist, hat den Kopf schnell mal auch auf dem Tisch (etwas essbares ohne Aufsicht: Achtung Arthus! Und eine neue Regel für uns):



    Arthus folgte einem in den ersten Tagen überallhin, so sah es meistens dann aus, egal wo man sich aufgehalten hat:



    Wir haben nun begonnen auch seine neue Umgebung zusammen zu erkunden.

    Zum Spazieren kommt er gerne mit, markiert aber noch sehr häufig, deshalb sind die Runden eher noch in der näheren Umgebung.

    An der Langleine lauft er relativ gut, an der kurzen Leine würde er ziehen, auch wechselt er die Seite recht schnell und wenn er etwas interessantes schnüffeln gehen will dann zieht er kräftig (an der Langleine wiederum kein Problem).

    Zu fremden Hunden will er unbedingt hin, bei manchen Hunden geht die Begegnung sehr entspannt zu, bei manchen wurde etwas gerauft.

    Noch haben wir nicht herausfiltern können was genau und wie genau er sich für welches Verhalten entscheidet.

    Er präferiert übrigens allgemein auf der linken Seite zu laufen:



    Bei den Spaziergängen geniesst er auch einfach mal das Streicheln und lehnt sich mit seinen etwa 50 Kilos auf einem an:



    Weitere Neuigkeiten gibt es bestimmt bald, jetzt gibt es endlich wieder Sonnenstrahlen, schönes Wochenende.
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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 24.03.2019

    Hallo zusammen!

    Was für eine spannende Woche haben wir hinter uns, dem Arthus geht es gut und man merkt, dass er immer mehr ankommt.

    In unserer gemeinsamen zweiten Woche zeigte Arthus etwas mehr von sich, was wirklich spannend zu entdecken war.

    Am Anfang ist alles etwas schwerer, mit seinem sensiblen Wesen sowieso.

    Er hat einen grossen Nachholbedarf an schlafen, sich ausruhen, schmusen usw. aufholen können.

    Er folgt einem nicht mehr überallhin, er zeigt bereits häufiger eine gewisse Gelassenheit, er muss nicht mehr immer aufstehen wenn einer irgendwohin hingeht oder wieder von einem anderen Raum zurückkommt.

    In den Keller und nach oben kommt er auch nicht mehr mit wenn es wirklich nicht unbedingt "nötig" ist.

    Drinnen im Haus hat er nun verschiedene Schlafplätze entdeckt, einer davon neben unserem Sofa:





    In der Küche weiß er nun wo etwas Essbares drinnen ist, und wo Besteck und ähnliches (also für ihn uninteressantes) drinnen ist.

    Der Spiegel im Eingangsbereich ist nach wie vor super interessant für ihn, er beobachtet sich gerne etwas genauer.

    Er ist sehr menschenbezogen, er geniesst es weiterhin ein Schmusekönig zu sein.

    Wenn man nach Hause kommt und ihn begrüsst wedelt der ganze Hinterteil von ihm, der Schwanz rotiert wild, die Vorderpfoten stampfen im Rythmus, einfach herrlich so eine Willkommensfreude zu sehen, inklusive unsere Bernermädels, die auch gestreichelt werden möchten.

    Da hat der Arthus nun auch gelernt etwas mehr Geduld zu haben, auch er kommt dran aber auch nicht nur er...

    Und es gibt Streicheleinheiten auch sonst mal zwischendurch, in einem ruhigen Moment :





    Unseren Garten kennt er nun so gut, dass er ihn auch gerne bewacht und "verteidigt".

    Wenn gewisse Leute mit ihren Hunden vorbeilaufen, hört man schnell seine Baritonstimme, und schwupps ist er schon am Gartenzaun, er begleitet die Leute so zu sagen dem Zaun entlang...

    Was schön zu sehen ist, er lässt sich mittlerweile gut beruhigen, er ist dazwischen auch ansprechbar.

    Wenn er zurück kommt schaut er wieder einem an mit seinen liebevollen Augen:



    Hört er etwas ausserhalb unseres Garten, zeigt er schnell wieder seine aufmerksame Kopfhaltung:



    Wenn man sich mit ihm einfach im Garten aufhält zeigt er noch andere Gesichtsausdrucke:





    Er beobachtet und hört viele Dinge und Geräusche :





    Nun haben wir begonnen etwas längere Spaziergänge zu machen, er hat eine gute Kondition und motiviert ist er dabei.

    Was er uns diese Woche noch mehr gezeigt hat: er liebt es, im Wasser zu plantschen und seine grossen Pfoten etwas abzukühlen:











    Gesundheit:

    Arthus ist mit seinen ungefähr 50 Kilo und etwa 72cm Schulterhöhe eher ein schlanker, grosser Berner Rüde.
    Er hat in beiden unteren Augenlidern ein Roll-lid. Diese werden wir nächste Woche bei einem Spezialisten vorzeigen, je nach Entscheidung und Notwendigkeit werden die Lider operiert. Er hat einen sensiblen Magen, was sein Magen noch nicht kennt wird wieder nach einer Weile rausgewürgt.

    Fremde Menschen:
    ...begegnet er unterschiedlich. Mit Frauen hat er meistens keine Probleme oder Berührungsängste, bei Männern schon, da braucht er jedesmal etwas mehr Zeit. Wenn man ihm die Zeit gibt, geht er vorsichtig hin und schnuppert etwas, lieber geht er aber auf Distanz.

    Fremde Hunde:
    ...begegnet er auch unterschiedlich. Meistens geht eine Hundebegegnung gut aus. Bei eventuellen Unsicherheiten kann es sogar vorkommen, dass er aufgeregt wird und gegenhält wenn gebellt oder geknurrt wird und er zieht dann auch mal kräftig an der Leine.

    Andere Tiere:
    ...wenn sie grösser als er sind und ruhig da stehen, interessieren ihn nicht. Sobald sie kleiner und beweglicher sind, uij, da ist er gerne interessiert. Katzen zum Beispiel würde er nachjagen. Im Wald schnüffelt er gerne auch Wildtierspuren nach, somit schliesse ich einen gewissen natürlichen Jagdttrieb nicht aus.

    Leinenführigkeit und Co:
    ...
    hier hat er noch Nachholbedarf. Er kennt nicht wirklich Kommandos, wir haben begonnen das erwünschte Verhalten einzufangen, heisst, wenn er gerade sitzen möchte sage ich gleich das Wort "Sitz" und belohne ihn wörtlich wenn er sitzt. Gleiches Spiel dann mit anderen Grundkommandos. So legen wir langsam Stück für Stück einen Grundstein für das Hunde-ABC. An der kurzen Leine würde man seine Ziehkraft ziemlich häufig spüren, er wechselt schnell von Seite zu Seite, schnüffelt hier und da, am besten wie es ihm passt. An der Langleine lauft er gelassener. Ich habe erst vor wenigen Tagen begonnen ihn zu bürsten, dies lässt er gerne zu. Eine Massage an den Beinen oder am Rücken geniesst er sehr.

    Fazit:
    Durch sein altes Leben auf einem Hof und Stallunterbringung hat Arthus viel Nachholbedarf von menschlicher Nähe, Liebe, Geborgenheitsgefühl, Ruhe. Dieser Nachholbedarf kommt bei ihm stark hervor, er geniesst jede liebevolle Zuwendung, Streicheln beruhigt ihn sehr. Auch geniesst er die Ruhe, die Wärme, die regelmässigen Tagesabläufe. Er geht gerne spazieren, Marathonläufe sind nicht seins, plantscht gerne im Wasser, ja, Arthus ist einfach ein toller grosser Kerl in bestem Berneralter.
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  9. #9
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    Standard Tagebucheintrag vom 26.03.2019

    Augenspezialisttermin wurde gemacht und der liebe Arthus ist gerade heute operiert geworden.
    Nun schläft er seinen restlichen Rausch aus. Er wird sich die nächsten 10-14 Tage von der Operation ausruhen und auskurieren .

    Ich war so stolz auf ihn, wie gut er alles gemeistert hat.

    Klar war er etwas erstaunt, dass er heute kein Frühstück bekam und Vormittgs ins Auto hüpfen musste, in einer ungewohnten Umgebung aussteigen musste (wollte er zuerst gar nicht), doch mit viel Geduld und Ruhe konnten wir sogar die anderen 4-beinigen Patienten umgehen und meistern.

    Ich durfte dann bei ihm bleiben bis er einschlief, fürs Aufwachen brauchte er etwas mehr Zeit als geplant, jedoch war es auch mir lieber etwas länger abzuwarten, da ich ihn nicht gerade einfach so ins Auto hätte hochheben können.

    Beim Raussteigen wieder Zuhause musste ich ihm aber doch ziemlich helfen.

    Mit dem Kragen kam er noch nicht so gut zurecht, hoffen wir doch, dass die Welt morgen etwas rosiger aussieht.
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  10. #10
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    Standard Tagebucheintrag vom 27.03.2019

    Die erste Nacht nach der Operation war nicht leicht für uns, dennoch kann der liebe Arthus heute doch immerhin etwas besser mit seinen Kragen umgehen.

    Er macht nichts im Garten mit dem Teil am Kopf, deshalb unter strenger Aufsicht das nötigste ohne Kragen erledigen lassen, und danach wieder Kragen an.

    Drinnen botscht er in jede Ecke mit dem Teil am Kopf, erschrickt sich jedesmal vor den Geräuschen und bleibt stehen bis Hilfe kommt...

    Was aber bereits viel besser geht, er traut sich nun selbstständig hinzuliegen und kann sogar gut schlafen mit dem Teil:



    Die Wunden sehen gut aus, so bald er kurz beim Essen ohne Kragen ist muss man aber aufpassen, dass er seine Pfoten nicht doch schnell zum Kratzen benützt.

    Die Augensalbe lässt er unheimlich vertrauensvoll hineintun, es war super hilfreich ihn darauf vorzubereiten mit dem „Kopf auf den Hand zu legen“ ( was er von sich aus sowieso automatisch und gerne gemacht hat ), auch das Augenputzen mit einem Taschentuch was wir vorher geübt haben hilft uns nun enorm.

    So ein lieber Patient !
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  11. #11
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    Dem Arthus geht es nun nach weiteren (Übungs-)Tagen viel besser.

    Er hat sich an den Kragen gewöhnt, er traut sich wie vor der Operation anzuschauen, was es wohl am Tisch Essbares geben würde:



    Arthus kommt auch regelmässig seine Streicheleinheiten fordern, trotz des Kragens:



    Was ihm wichtig ist, weiterhin seinen Schönheitsschlaf zu bekommen.

    Er mag auch gerne wieder spazieren zu gehen, es lenkt ihn auch so gut ab, dass er ohne den Kragen problemlos laufen kann.

    Dank der Augensalbe jucken die Nähte oder Augen nicht, eigentlich wäre heute der letzte Tag für die Salbenbehandlung, mal schauen wie es dann weitergeht.
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  12. #12
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    Standard Tagebucheintrag vom 09.04.2019

    Der liebe Arthus ist froh, heute haben wir den Nahtex-Termin gehabt. Er hat es mit Bravour gemeistert.

    Man konnte die Nähte in beiden Augenaussenwinkeln rausnehmen ohne eine leichte Sedation.

    Die Wunden sind äusserlich gut verheilt und die Haare ringsherum wachsen gut nach.

    Er hat selbstauflösende Nähte noch im inneren Augenlied drin, die noch etwa 3 Wochen lang Zeit brauchen um sich zu lösen.

    Arthus hat für eine Woche Augentropfen verordnet bekommen.

    Nun, das Schönste ist, er lässt sogar die Tropfen auch meisterhaft hineintun. ...was für ein toller Patient! - hat auch die Tierärztin gesagt.



    In den letzten Tagen haben wir begonnen, noch spezifischer seinen Namen und Basiskommandos zu üben.

    Auf seinen Namen reagiert er nun begeistert, er weiss wer in der Truppe Arthus ist.

    So, das war schonmal das Wichtigste.

    Jetzt geht es richtig los mit allem Weiteren, bis auf ein anderes Mal wieder mit Arthusneuigkeiten.
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  13. #13
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    Standard Tagebucheintrag vom 17.04.2019

    Da das Wetter freundlicher geworden ist, konnten wir wieder ein paar Fotos draussen machen.

    Wir machen in den Spaziergängen nun regelmässig kleine Übungen, die Basiskommandos funktionieren bereits im Garten sehr gut.

    Arthus macht begeistert mit, man merkt dass er gerne das Richtige machen möchte.

    Manchmal kommt ihm aber sein Schmusebedürfnis dazwischen stark oder er schaut von den Pflegegeschwistern ab und möchte es besser als sie machen und dabei vergisst er dann, was die eigentliche Sache wirklich war.

    Er ist meistens sehr munter unterwegs, er hat aber auch gelernt mal zu sitzen und abzuwarten bis es weitergeht, die Vögel zu beobachten usw.







    Im Garten ist er gerne dabei, egal was man macht oder wohin man kurz oder länger geht.

    Arthus beobachtet und hört zu, lässt sich weiterhin am liebsten stundenlang streicheln.

    Gemeinsam mit seinen Pflegegeschwistern kann er nun ein zwei Stunden ohne Probleme alleinebleiben, er hat Vertrauen aufbauen können, dass wir wieder zurückkommen.



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  14. #14
    Registriert seit
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    Beiträge
    12.575

    Standard Tagebucheintrag vom 05.05.2019

    Arthus fühlt sich immer wohler und sicherer.

    Bei uns ändert sich gerade gewaltig etwas, sogar die Älteste im Rudel lässt ihn nun auf ihre Decke ohne zu murren oder ihn wegtreiben zu wollen...


    ...der große Schatz hat begonnen sich mit Spielzeug (Futter im Kong) zu interessieren, fast sogar entlang des Weges im Teppich !

    Früher waren alle rollenden Spielzeuge eher ein Graus für ihn, mit anderen Spielzeugen wollte/konnte er nichts anfangen.

    Da ich ein bisschen seine Spiellust herauskitzeln und aufwecken wollte gab ich nicht so leicht auf, und fand nun diesen Weg mit ihm zu spielen, und ihn auch bei Regenwetter mal mental herauszufordern.

    Da haben wir in der Zukunft ganz schön viele Möglichkeiten...!





    Bei den Spaziergängen üben wir regelmässig weiter, wir haben keine Eile und lassen ihm die Zeit die er braucht, ob mit fremden Personen oder mit fremden Hunden.

    Dank der Grundkommandos können wir nun zusammen daran arbeiten, wie am Besten die schwierigeren Situationen zu managen sind.

    Wir haben grosse Fortschritte erlebt und auch mal einige Rückschritte, die unerwarteten Situationen fordern uns noch heraus, dennoch bleiben wir am Ball und sind motiviert weiter zu lernen.
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