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Thema: Charlie · Berner Sennenhund Rüde · 6 Jahre alt

  1. #1
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    Schweiz Charlie · Berner Sennenhund Rüde · 6 Jahre alt

    Charlie

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.



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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 1.09.2018

    Bei einem Hofhund weiss man nie, wie man empfangen wird, aber herzlicher, als bei Charlie, geht fast gar nicht.

    Freudensprünge, Streichelaufforderungen schon nach kürzester Zeit. .


    Er ist voller Energie und Lebensfreude, die er auch zeigt und die eine gewisse Standfestigkeit seiner zukünftigen Familie voraussetzt.

    So ungestüm er auch sein kann, ein Leckerli nimmt er ganz sanft aus der Hand.

    Da Spaziergänge für ihn noch etwas Spezielles sind, ist er anfangs sehr nervös und zieht stark in alle Richtungen, aber schon nach einigen Metern legt sich das, er wird ruhiger und der Zug lässt etwas nach.

    Obwohl er Autofahren kaum kennt, eine Hundebox im Auto sowieso schon gar nicht, war er schneller in der Box, als jeder Hund zuvor, schneller geht nicht.

    Auf der Fahrt war er ein sehr angenehmer Gast, hat nur ab und zu etwas gehechelt.

    Auch wenn Charlie mit seinen sechs Jahren noch einiges lernen muss, ist er einfach ein Traumhund.

    Bei seiner Pflegestelle zeigt er sich ebenfalls nur von seiner besten Seite, als stets freundlicher Schmusebär, der sich gut mit den anderen Hunden vor Ort versteht.



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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 19.09.2018

    Ich durfte den, sportlich-dynamischen, Charlie heute kennenlernen.

    Ein sehr liebenswerter, wunderschöner Berner der GT-Klasse - hochbeinig, schlank und rank.

    Und er interessiert sich für alles, was sich um ihn herum bewegt, lässt sich aber durch Velofahrer, Skater, Familien mit Kindern oder Jogger überhaupt nicht vom richtigen Weg abbringen.

    Charlie ist ein Traumberner für Menschen, die ihm Ruhe und Sicherheit bieten, sich viel Zeit für ihn nehmen und ihm noch ganz viel vom Leben zeigen.

    Ich beneide seine zukünftige Familie jetzt schon!









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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 14.10.2018



    Charlie, ein überaus hübscher, schlanker und gepflegter Boy.

    Quirlig an der Leine. Schnüffelt rechts, links und.... alles geht schnell. Eigentlich ein Zick-Zack Hund.

    Anfangs dachte ich, extrem happy die Grosse Welt zu entdecken. Velos kamen uns entgegen, kein Problem.

    Eine Frau schob einen Rollstuhl, kein Problem. Eine Katze überquerte den Weg. Büsi verschwand im Dickicht, Charlie lief vorbei ohne am Ort zu stoppen.

    Über Wiesen stapften wir dem wunderbaren Weg oben am Waldrand entgegen. Auch nach 30 Minuten hatte ich noch das Gefühl, der Grosse spaziert mit mir, nicht ich mit Ihm.

    Es war mir aber egal, machte Spass. Alles wurde äusserst genau abgeschnuppert. Überall markiert und dann.... mit seinen Hinterbeinen „gescharrt“ bis die Wiese weg war. Das immer wieder mal.

    Das Tempo hat sich nicht reduziert. War für mich nicht störend, da ich noch immer nicht wusste, warum. Extrem neugierig oder etwas nervös...? Musste die Leine aber wirklich fest im Griff halten.



    Bänklistopp, Charlie wohl denkend, warum? Ein Mann sammelte Baumnüsse, er nahm absolut keine Notiz von Ihm.

    Nächster Bänklistopp. Aber nur für mich, Charlie auch da, voll aktiv. Hinters Bänkli, nebens Bänkli und dann alles genaustens überprüfen.

    Mit einem Guetzli kam dann etwas Entspannung.





    Eine Frau kam uns entgegen mit einem Sheepdog an der Leine. Bis auf ca. 3 Meter ging alles gut.

    Dann, ruck-zack-zack, beide wuff-wuff-wuff, aufstehend! Sie nahm Ihren Hund kurz und lief weiter. Ich hatte Charlie bereits kurz und er beruhigte sich sofort.

    Sie meinte dann ganz freundlich: "Mein Hund ist extrem giftig an der Leine!" Ich fragte Sie dann, ob sich die Hunde eventuell kennen? Nein.



    Am Brunnen wars interessant, er liebt das Nass. Vorderbeine rein, Schluck-Schluck, raus, schütteln, Vorderbeine rein, Schlürf-Schlürf. Dann endlich, sitzt, platz und Ruhe.







    Auf einmal Tuchfühlung, Kopf kam zu mir, da genoss er die Streicheleinheiten neben den Ohren. Extrem süss und so zart.

    Die Leckerli nahm er sehr manierlich. Auf seinen Namen reagierte Charlie nicht direkt.... ab und zu ja.

    Spielen interessiert Ihn nicht allzusehr, kennts vielleicht nicht.

    Fazit :

    Charlie will den Mensch lieben, er braucht Nähe und eine Tagesstruktur.

    Training und Liebe. Ruhe und ein geregelter Tagesablauf würden Charlie guttun.
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  5. #5
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    Standard Tagebucheintrag vom 04.01.2019

    Nun, manchmal braucht es einen kleinen Umweg zum Glück.

    Charlie darf seit kurzem in einer neuen Pflegefamilie wohnen und lernt dort das Familien- und das Zusammenleben mit einem anderen Rüden kennen.

    Nachdem ihm in der bisherigen Pflegestelle schon viel beigebracht wurde, ist dieser Umzug in eine private Pflegefamilie, ein neuer, grosser Schritt für Charlie.

    Wir drücken dem neuen Team fest die Daumen!
    Geändert von BSiN Pflegestelle (07.01.2019 um 12:06 Uhr)
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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 06.01.2019

    Seit dem 3. Januar bereichert Charlie nun unser Leben. Er füllt die Wohnung mit seiner Grösse ziemlich aus.

    Mit seinem Kopf kommt er gerade auf die Tischplatte und ein Stück Käse verschwand schwups in seinem Magen.

    Heute morgen stand er plötzlich nur noch auf seinen Hinterbeinen und hat seine Tatzen ganz sanft auf meine Schultern gelegt und sein Kopf war direkt auf meiner Kopfhöhe.

    Das Zusammenführen mit unserm Rüden hat sehr gut geklappt.

    Die erste Nacht musste unser Rüde seinen Frust, ob dem neuen Mitbewohner, lautstark herausbellen und erst als ich mich im Wohnzimmer zur Ruhe begeben habe, konnte er sich entspannen.

    Charlie liess sich überhaupt nicht davon beeindrucken. Auch das gelegentliche (bisher einmal pro Tag)Anbellen draussen, lässt Charlie nicht aus der Ruhe bringen.

    Aus der Ruhe bringt Charlie nur das Unterwegssein. Die Strasse ausserhalb unseres Gartens zieht in magisch an.

    Kleider anziehen. Leine befestigen, Kekse in die Tasche nehmen. All das für unseren Rüden eine riesen Aufregung und Charlie wartet einfach.

    Beim Öffnen des Gartentors, dann mit volldampf über die Strasse und als wäre Charlie verfolgt, in rasendem Tempo weiter.

    Ich hänge noch ziemlich in der Leine und mit immer wieder anhalten, sobald Charlie in die Leine zerrt, habe ich langsam Erfolg und das Tempo wird langsamer.

    Im Moment gehen wir immer den selben Weg und ins selbe Waldstück und auch das bringt etwas Beruhigung.

    Unterwegs machen wir dann Pause. Unser Rüde sucht glücklich verstreute Kekse und Charlie setzt sich zu meinen Füssen und geniesst es die Gegend anzuschauen.

    Überhaupt scheint mir Charlie ein sehr guter Beobachter zu sein.

    Schmusen liebt Charlie über alles und er fordert es auch auf liebevolle Art ein.

    Katzen sind absolut verfolgenswert und dann ist meine ganze Kraft gefragt am Ende der Leine.

    Ansonsten - eine erste Hundebegegnung mit einem Labrador, der ihn kurz angebellt hat, kein Problem, nicht interessant.

    Dafür, dass Charlie das Leben im Haus bisher nicht gekannt hat, macht er es einfach nur toll.






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  7. #7
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    Standard Tagebucheintrag vom 10.01.2019

    Nun ist Charlie schon eine Woche bei uns.

    Charlie liebt Streicheleinheiten über alles.

    Die Spaziergänge gestalten sich langsam etwas weniger gehetzt. Schliesslich gehen wir zwei mal täglich eine grössere Runde spazieren und zwei mal an der Langenleine in den Garten.
    (unser Garten ist nicht wirklich ausbruchsicher und Katzenspuren werden liebend gerne verfolgt, also gehe ich keine Risiko ein.)

    Das Leinenlaufen fast ohne zu ziehen, hat Charlie ganz schnell begriffen, da es sonst nicht weiter geht.

    Kekse werden in bekannten Gegenden gerne genommen, sobald wir einen neuen Weg gehen, hat er keine Zeit mehr um Kekse zu holen.

    Nun haben wir aber einen besseren Keks gefunden und wollen morgen schauen, ob sich der Rückruf an der Langenleine verbessert. Es klappt noch nicht jeder Rückruf.

    Spielaufforderungen vom Pfotenkumpel werden nicht angenommen.

    Spielen mit Ball oder Knotenseil kennt Charlie nicht und er reagiert auch nicht, wenn mein Rüde sich im Garten mit dem Ball beschäftigt.

    Bei der erste Begegnung mit einem Labrador, der ihn kurz angeknurrt hat, hat Charlie mit abgewendetem Kopf reagiert und alles war ok.

    Die kleinen Kläfferhunde scheinen ihn ziemlich aufzuregen, da hängt Charlie immer in der Leine und bellt herum.

    Eine erste vorsichtige Kontaktnahme musste ich schleunigst unterbrechen, weil sich Charlie auf die kleinen, kläffenden Hunde stürzen wollte.

    Fazit, wir machen vorerst einen grossen Bogen um andere Hunde.
    (Manchmal nicht ganz einfach, irgendwie scheinen sich die Hundebesitzer dazu entschlossen zu haben immer dann und dort unterwegs zu sein wohin ich auch will)

    Zuhause liegt Charlie am liebsten in meiner Nähe.
    Während dem Kochen werde ich tatkräftig unterstützt (seine Nase ist immer an meinem Ellbogen).
    Sobald wir aber am Tisch sitzen, liegen beiden Hunde in der Küche auf dem Boden und lassen uns in Ruhe essen.

    Obwohl Charlie deutlich mehr Futter bekommt als sein Pfotenkumpel, ist auf dem Tisch nichts Essbares vor ihm in Sicherheit.

    Gestern wurde dann auch auf der Anrichte, der vorbereitet Randesalat probiert und die Schüssel umgekippt.

    Was bin ich erschrocken, nachdem ich schnell bei den Eseln war, eine riesen blutrote Randesalat-Sosse-Sauerei.

    Der Kochherd rot, rot tropfte es über die Küchenkästli und am Boden überall rote Tatzenspuren. Nun ist alles wieder sauber und ich um eine Erfahrung reicher.
    Fazit, lasse nichts Essbares herum stehen.

    So, nun machen wir noch unsere Abendrunde im Garten und dann gibt es Nachtruhe für uns alle.

    Bilder von draussen sind zur Zeit fast nicht möglich. Langeleine, Handschuhe und zwei Hunde welche meine volle Aufmerksamkeit brauchen.

    Ich werde morgen wieder einmal einen Versuch machen, den Charlie vor die Linse zu bekommen.

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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 11.01.2019

    ..und hier die versprochenen Fotos von Charlie.

    Wir sind unterwegs im Winterwunderland und auch der Rückruf klappt immer besser (Kekse sei dank.)

    Charlie blickt immer extrem interessiert herum.














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  9. #9
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    Standard Tagebucheintrag vom 15.01.2019

    10 Tage ist Charlie nun schon bei uns.

    Heute hat er zum ersten mal nicht gewimmert, als ich am Nachmittag das Haus verlassen habe.
    Für etwa eine Stunde waren dann beide Hunde alleine zuhause.

    Inzwischen weiss Charlie, wo mein Kekse Vorrat lagert oder besser gesagt, gelagert hat.

    Zum Glück (für mich) waren nur noch wenige Kekse im Beutel.
    Ok wieder etwas gelernt.
    Kekse müssen "Charliesicher" gelagert werden, wenn ich meine Übungseinheiten mit den Hunden mit Keksen belohnen will.

    Charlie geniesst, nebst den Spaziergängen, das Herumliegen und natürlich das Gestreicheltwerden von allen Personen, welche bei uns ein und aus gehen, sehr.

    Unser Rüde darf auch tagsüber alleine ums Haus sein.
    Charlie muss drin bleiben, weil mein Zaun nicht ausbruchsicher ist.
    Kein Problem für Charlie, ich lasse unseren Rüden raus und Charlie kommt zu mir und holt sich ein paar zusätzliche Streicheleinheiten.

    Die ersten Männer, welche zu uns ins Haus kamen, hat Charlie noch mit bellen, fixieren und anknurren begrüsst.
    Ich habe mich dann immer sofort zwischen Hund und Besucher gestellt, die Männer angewiesen den Charlie überhaupt nicht zu beachten und den Besuch erst Mal an den Tisch gelotst.

    Dank unserem Rüden, der diese Männer alle herzlich begrüsst hat, konnte auch Charlie die sitzenden Männer vorsichtig abschnüffeln und Kontakt aufnehmen.
    Vor zwei Tagen kam dann auch noch unser Auszubildender neu dazu und weil er mit den schon bekannten Männern ins Haus gekommen ist, hat ihn Charlie ohne bellen und knurren begrüsst.

    Meistens ist Charlie im selben Zimmer wie ich.
    Wenn ich aber ums Haus bin um meine anderen Tiere zu versorgen, muss Charlie mit unserem Rüden in der Fensterlaube warten.

    Charlie liebt es meine beiden Katzen zu verfolgen und er ist blitzschnell beim Durchstarten.
    Zum Glück sind beide Katzen schon hundeerprobt und wissen, wo sie sich in Sicherheit bringen können.
    "Katzenjagen" und "Nahrungsmittelretten" - da müssen wir noch eine bessere Lösung finden.

    Ansonsten ist Charlie ein so toller Hund und er möchte einfach alles richtig machen. Nicht unterwürfig, aber sehr auf Harmonie bedacht.


    Rückruf klappt immer besser



    Wälzen im Schnee, so herrlich



    Schnüffeln im Duett



    Aufmerksamer Beobachter



    Es grüßt - die Pflegefamilie mit Hund und der "Nahrungsmittelrettungspflegehund " Charlie....
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    Charlie der Katzenjäger und Nahrungsmittelrettungshund wünscht euch eine entspannte Zeit!

    Lasst es euch gut gehen.





    .
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