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Thema: Kalim · Berner Sennenhund Mischling Rüde · 8 Jahre alt

  1. #1
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    Standard Kalim · Berner Sennenhund Mischling Rüde · 8 Jahre alt

    Kalim

    ist wohlbehalten bei BSiN angekommen, wir berichten in Kürze.


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  2. #2
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    Standard Tagebucheintrag vom 29.10.2018

    Kalim ist ein 8,5 Jahre alter, kastrierter Berner-Sennenhund-Mischlingsrüde.

    Sein rechtes Auge ist erblindet, er humpelt stark und sein Knochenbau wirkt deformiert.

    Kalim wurde in der Vergangenheit augenscheinlich geprügelt, hat auch schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht und zeigt aus seiner Angst heraus Aggressivität.

    Er lebt derzeit in der Pflegestelle mit einem Ehepaar und vier weiteren kastrierten Hunden zusammen, 2 Hündinnen und 2 Rüden sowie einer Katze.

    Inklusive der Ankunft ist er nun seit vier Tagen in der Pflegestelle.

    Während der Autofahrt in die Pflegestelle war Kalim alleine in der abgetrennten Sektion hinten im Bulli untergebracht.
    Die anderen Hunde waren vorne untergebracht.
    Kalim war sehr ruhig während der zweieinhalbstündigen Autofahrt.

    Daheim angekommen haben sich die Hunde freilaufend im umzäunten und ausbruchssicheren Garten kennengelernt. Kalim war sehr aufgeregt und die Zusammenführung war problemlos.

    Nachdem Kalim sich gelöst hatte, sind wir nach einiger Zeit gemeinsam ins Haus und dann die Treppe hoch in die Wohnetage gegangen.

    Ich habe an Kalims Geschirr eine Kurzleine befestigt. Die ersten Male musste ich leichten Zug ausüben und Kalim ist mir die Treppe hinauf und hinab gefolgt.

    Die üblichen Geräusche des häuslichen Lebens machen Kalim keine Probleme. Auch lautes Scheppern ist kein Problem.

    Kalim nimmt, die ihm zugewiesenen, Liegeplätze neben meinem Sessel und auch neben meinem Bett gerne an.
    Er schläft die Nächte ruhig durch.

    In den ersten Tagen haben wir Kalim ein wenig kennenlernen können.


    Einige Schilderungen klingen widersprüchlich, sind aber durch seine ängstliche Unsicherheit logisch zu erklären:

    Kalim hat sehr viel Angst vom Menschen geprügelt zu werden.
    Ebenso hat Kalim sehr viel Angst davor, von den anderen Hunden angegriffen zu werden.
    In seiner Vergangenheit war dies offensichtlich leider der Fall.

    In den ersten zwei Tagen war es uns Menschen nicht möglich, dass wir uns Kalim frontal nähern. Bei der frontalen Annäherung versteifte er sich, droht mit Knurren und Zähnefletschen und zitterte am Körper.

    Sobald wir uns zur Seite gedreht hatten, wedelte Kalim und entspannte sich - bei freundlicher Ansprache sehr schnell.
    Er freute sich dann übermäßig und sprang an uns hoch, leckte die Hände und lief vor Freude um uns herum , suchte dabei engen Körperkontakt.

    Manchmal haben wir ihn auf dem Kopf gestreichelt und Kalim versteifte sich dann wieder drohend. Als wir ihn dann seitlich oder an der Brust gekrault haben, freute er sich sofort.

    Diese Situation ist mehrfach in den ersten 48 Stunden bewußt so geschehen. Jedesmal beruhigte sich Kalim schneller und nach 36 Stunden konnten wir uns frontal nähern ohne dass Kalim ängstlich drohte.
    Kalim hat verstanden, dass er nun nicht mehr geprügelt wird und dies normales Umhergehen unsererseits ist.

    Da Kalims Schlafplatz neben meinem Bett ist, hatte ich zum Aufstehen meine Beine in seine Richtung gedreht.
    Dies betrachtete Kalim als Bedrohung und schnappte nach mir.

    Die nächste Zeit steige ich über das Fußende aus dem Bett, um Kalim Sicherheit zu geben. Anfangs aber setze ich mich wie gewohnt seitlich ans Bett und rufe Kalim in seinen Schlafplatz.
    Dort kraule ich ihn noch einige Zeit und drehe mich dann in die Liegeposition. Damit kommt Kalim zurecht.

    Wenn andere Hunde auf ihn zukamen, versteifte er sich erneut, knurrte, fletschte und attackierte sofort den anderen Hund.
    Dabei biss er aber nicht kräftig zu, sondern er kniff. Es kam zu keinen Verletzungen.

    Dabei ließ sich Kalim problemlos durch die Kurzleine am Geschirr zurückziehen. Unsere Hunde gehorchten und gingen ihrerseits nicht weiter auf Kalim zu, zogen sich zurück.

    Kalim saß dann direkt vor mir, blieb zittrig und versteift, fletschte die Zähne und knurrte mich dabei drohend an.
    Er verharrte in dieser Position und ich zeigte ihm meine Hand, ohne diese auf ihn zuzubewegen, redete behutsam und beruhigend auf Kalim ein, ohne ihn zu fixieren.
    Nach kurzer Zeit entspannte sich Kalim zunehmend und ich nahm die Hand sehr langsam hinunter, so dass Kalim sie erreichen und ablecken konnte.
    Dann schob ich Kalim behutsam weg und er bewegte sich auf seinen Liegeplatz.

    Diese Situation ist mehrfach in den ersten 48 Stunden so geschehen und ließ sich natürlich nicht immer vermeiden.
    Auch hier beruhigte sich Kalim jedesmal schneller und nach 36 Stunden können sich die anderen Hunde frontal nähern, ohne dass Kalim ängstlich droht.

    Für Kalim ist es aktuell aber noch ein Problem, wenn ein anderer Hund schnell an ihm vorbeiläuft, oder er mitten im Pulk steht und er beim Zurückweichen merkt, dass er eingeengt und ihm der Fluchtweg versperrt ist.

    Dann schützt sich Kalim derzeit noch, aus seiner Sicht, mit einer schützenden Attacke, die aber weiterhin mehr Getöse als ein ernsthaftes Beissen ist.

    Wenn ich ihn nun am Geschirr selbst aus der Situation ziehe, setzt er sich sofort hin.
    Er knurrt mich nun nicht mehr an und droht nicht. Er ist zwar noch versteift, aber beschwichtigt durch Lefzenlecken.
    Er zittert immer noch am ganzen Körper. Durch behutsames und liebes Ansprechen beruhigt er sich sehr schnell, leckt mich ab und schmust mit mir, begleitet durch starkes Rutewedeln.
    Aber auch bei diesen Situationen reagiert Kalim zunehmend sicherer und er lässt die Nähe anderer Hunde öfter zu.

    Ansonsten sucht Kalim immer die Nähe von uns Menschen, folgt uns permanent und freut sich dabei ganz doll.
    Wenn er mal kurz zurückgelassen wird, springt er an der Tür hoch und ist sehr aufgeregt.
    Kalim möchte momentan noch nicht ohne uns Menschen sein. Er hat auch schon meinen Schuh geklaut und darauf herumgekaut.
    Als ich dann NEIN gesagt hatte, veränderte sich ganz niedlich seine Mimik auf "Schuldbewusst" und ich durfte ihm den Schuh wegnehmen, indem ich ihn lieb angesprochen, mich seitlich hingekniet habe und mich ganz behutsam bewegt hatte.

    Am dritten Morgen bin ich sehr früh aufgestanden und ins Wohnzimmer gegangen. Alle Hunde lagen noch im Schlafzimmer auf ihren Schlafplätzen.
    Nach cirka einer halben Stunde stand da ein recht unsicherer Kalim im Wohnzimmer und freute sich.
    Als er von mir angesprochen wurde, war er vor Freude überwältigt und kroch förmlich in mich hinein.

    Nach einer weiteren Stunde kamen dann drei Hunde zu uns gerannt. Kalim sprang von seinem Liegeplatz auf, hüpfte vor Freude um die anderen Hunde herum und begrüßte diese mit Lefzen ablecken.
    Ich ließ alle vier Hunde raus, auf die Wiese und Kalim sprang zwischen allen Hunden und mir freudig umher.
    Nachdem alle ihr Geschäft erledigt hatten, wies ich ihn durch Schieben auf seinen Liegeplatz und er legte sich hin, nachdem er noch ein wenig auf dem Kopf gekrault wurde.
    Dieses Kopfkraulen macht ihm nichts mehr aus.

    Dennoch gab es einige Zeit später wieder eine Attacke gegen einen der Hunde, die aber erneut ohne Blessuren verlief.
    Diese war aber auch nicht mehr so intensiv wie vorher und es wird weniger und kürzer....

    Kalim hat in der kurzen Zeit bis zum jetzigen Zeitpunkt kapiert, dass er nicht mehr geschlagen wird und droht uns nicht mehr.
    Dennoch sind wir weiterhin sehr behutsam und extrem vorsichtig, damit diese kleinen Fortschritte weitergehen und das bisher erarbeitete Vertrauen, nicht zerstört wird.

    Auch das Agieren unter den Hunden wird zunehmend entspannter und Kalim lernt, dass ihm von den anderen Hunden keine Gefahr droht.

    Wir haben auch schon zwei ganz kurze Spaziergänge mit allen Hunden gemacht. Im Wald gab es keine Komplikationen.
    Natürlich ist Kalim überhaupt nicht leinenführig und gehorsam, aber angesichts seines Verhaltens sind die Prioritäten ganz klar bei der Vertrauensbildung Hund-Mensch und Hund-Hund.

    Die Hauptsache ist, dass Kalim Spaß hat und das hatte er eindeutig.

    Bei den Ausläufen kann man genau erkennen, dass Kalim keine Muskulatur hat und sein Körper sehr verbaut ist, er humpelt ja auch sehr stark.

    Das Füttern klappt auch ganz toll, er mag das Futter und Kalim möchte aber nicht alleine sein. Am liebsten wird er dabei gestreichelt.
    Dann wedelt er dabei ganz entspannt und frißt gemütlich auf.

    Die Katze findet Kalim extrem aufregend. Wenn diese sich normal bewegt, guckt er aufmerksam zu, wenn sie läuft, dann jagt er sie.
    Er hat aber keine wirkliche Chance sie zu erwischen, da er so unrund läuft und stolpert.

    Kalim ist wie gesagt erst seit vier Tagen bei uns und hat in dieser kurzen Zeit schon enorme Fortschritte gemacht.

    Unsere Erwartungshaltung war, wie üblich, gleich Null und umso beeindruckender sind seine Verhaltensbesserungen.

    Wir haben bisher im Umgang mit Kalim nur reagiert, lassen ihn ankommen und in Ruhe alles entdecken.

    Seine angstmotivierte Aggression wird stetig geringer, aber es ist noch ein langer Weg. Wir geben ihm die Zeit dafür, denn er hat es so verdient endlich in Frieden leben zu dürfen.

    Ganz verständlich ist jetzt natürlich schon, dass Kalim nur an sehr erfahrene und kinderlose Hundehalter vermittelt werden kann.

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  3. #3
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    Standard Tagebucheintrag vom 31.10.2018

    Kalim













    Geändert von BSiN Pflegestelle (02.11.2018 um 10:26 Uhr)
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  4. #4
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    Standard Tagebucheintrag vom 01.11.2018

    Tag 5 und Tag 6.

    Kalim hat in den ersten Tagen überall in der Wohnung markiert. Wenn er dabei erwischt wurde, gab es natürlich eine Standpauke.

    In den ersten beiden Tagen hat er dabei ängstlich und drohend reagiert.

    Nach den ersten beiden Tagen wurde das Markieren weniger und auch das Ausschimpfen hat Kalim nicht mehr als Bedrohung angesehen und fühlte sich sichtlich ertappt.

    Kalims angstmotivierte Aggression hat stark abgenommen.
    Er hat nun auch zu 95 Prozent kein Problem mehr damit im Hundepulk zu stehen und reagiert auch nicht mehr panisch, wenn ihm der Fluchtweg abgeschnitten ist.
    Man merkt ihm dann die Aufregung durch sein Lefzenlecken und seine Mimik an.

    Kalim hat unseren Berner Boss beim Hinausgehen attackiert und nun einmal eine Quittung bekommen und wurde von ihm überwältigt.
    Dabei ist es aber zu keiner Beisserei gekommen. Es war viel Getöse und als die Sache nach wenigen Sekunden geklärt war, sind beide Hunde auf die Wiese gegangen.
    Nach drei Minuten haben sich beide friedlich beschnuppert und Kalim hat eine Spielaufforderung gemacht, auf die der Berner-Boss eingegangen ist.

    Diese Situation habe ich zu dem Zeitpunkt bewusst so passieren lassen, da ich Kalim noch besser einschätzen konnte und es keine Verletzungsgefahr für beide Hunde gab.
    Zudem war es für die Weiterentwicklung im Zusammenleben wichtig und hatte keinen negativen Einfluß auf die Vertrauensbildung.
    Die Sache wurde nun geklärt und hat zur Entspannung beigetragen.

    Unsere junge Hündin und auch der Berner-Boss haben Kalim alles verziehen und mittlerweile reagiert Kalim auf Spielaufforderungen und fordert auch von sich aus zum Spielen auf.

    Kalim hat mit den Hunden gespielt, aber man muss ihn nach einiger Zeit bremsen, da er dann ein wenig übermotiviert an das Spiel herangeht.

    Kalim hat mich in den letzten zwei Tagen nur zweimal angeknurrt, als ich ihn maßregeln musste.

    Dabei bin ich, wie üblich, nicht zurückgewichen und habe ihn sofort mit erhobenem Zeigefinger ins SITZ befohlen. Kalim gehorchte sofort und beruhigte sich umgehend.
    Ich habe über seinen Kopf gestreichelt und mich dann erst entfernt, er wedelte sofort mit der Rute.

    Wir haben nun schon anfangen können mit Kalim zu agieren. Wir setzen ruhig und konsequent grundsätzliche Regeln durch.

    Als Beispiel:

    Die Hunde haben keinen Zutritt zur Küche. Diese hat keine Tür, ist also frei zugänglich. Immer wenn Kalim uns in die Küche folgt, wird er abgedrängt und mit den Worten "RAUS" der Küche verwiesen.
    Dieses wird solange wiederholt, bis er vor der Tür wartet. Es ist immer ein ruhiges und konsequentes Vorgehen.

    Kalim darf sich auch nicht links neben meinen Sessel legen. Von dort wird er am Geschirr in seinen Liegeplatz manövriert.
    Auch dieses wird konsequent durchgesetzt und wiederholt, bis der Erfolg eingetreten ist.

    Bei Gehorsam wird Kalim ausgiebig gelobt und gestreichelt. Das mag er so gerne und freut sich sehr darüber.

    Bei den Waldspaziergängen hat Kalim weiterhin sehr viel Spaß. Es macht ihm nichts aus, wenn er mal von anderen Hunden abgedrängt wird.

    Heute kam uns ein Spaziergänger entgegen, den wollte Kalim unbedingt anspringen, aber er lässt sich zurückziehen.

    Seine Muskulatur nimmt täglich zu, sein Gang wird runder.

    Auf der Straße bis zum Wald nehme ich Kalim mittlerweile recht kurz an die Leine und er gewöhnt sich langsam daran, neben meinem linken Bein zu gehen.
    Obwohl dies seine "rechte blinde Seite" ist, kommt er zunehmend gut damit zurecht und ist sehr lieb.

    Kalims linke "sehende" Seite wird von unserem Berner-Boss flankiert, das gibt Kalim ebenfalls zunehmende Sicherheit.

    Kalims Fortschritte sind unaufhaltsam und gehen schneller voran als gedacht.

    Wie immer passen wir uns an und überfordern Kalim nicht.

    Letztendlich scheint es, als würde hier permanent etwas passieren, aber der Großteil des Tages besteht aus Ruhe.






    Geändert von BSiN Pflegestelle (04.11.2018 um 08:32 Uhr)
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  5. #5
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    Standard AW: Kalim · Berner Sennenhund Mischling Rüde · 8 Jahre alt

    7. Tag in der Pflegestelle:

    Kalim macht weiterhin großartige Fortschritte.

    Da in der Küche lecker gekocht wurde, wollte Kalim immer dorthin.
    Mittlerweile geht er selten in die Küche und wartet auf der Schwelle davor.

    Aber beim Kochen und den entstandenen leckeren Düften wurde er gierig und ich habe ihn deshalb immer wieder zurück in seinen Liegeplatz gebracht.
    Zu diesem Zwecke habe ich ihm die kurze Hausleine angeklipst, da er nach einiger Zeit einfach "durch" war - also überfordert.
    Dennoch war es wichtig, ihm einige Zeit konsequent zu zeigen, dass er kein Anrecht hat, beim Kochen dabei zu sein

    Es gab in den letzten 24 Stunden keine, von Kalim ausgehenden, Aggressionen. Dennoch sind wir weiterhin sehr vorsichtig im Umgang mit Kalim.


    Kalim ist bereits dabei, sich einen Platz in der Rangfolge des Rudels zu erarbeiten.
    Er hat nun die anderen Hunde kennengelernt und versucht bei jedem, durch spielerische Handlungen, sein dominierendes Verhalten auszureizen.
    Im Video kann man erkennen, dass Kalim recht grob mit der jungen Hündin spielt. Sie ist für ihn ein sicherer Spielpartner, den er dominieren kann.
    Es ist eine Mischung aus Spielspaß und Dominanz.
    Die junge Hündin ist noch unsicher, da Kalim die identischen Geräusche von sich gibt, die er, bei den vorangegangenen Attacken der ersten Tage, geäußert hat.

    Besonders bemerkenswert ist aber der Zeitpunkt, wo der Berner-Boss hinzukommt, da ihm das Getobe ein wenig gegen den Strich geht.
    Kalim verhält sich toll und ordnet sich ihm sofort unter, indem er das Getobe beendet.

    Es macht mir unglaublichen Spaß dies alles zu beobachten und die tollen Fortschritte von Kalim mitzuerleben.







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  6. #6
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    Standard Tagebucheintrag vom 05.11.2018

    Profil von Kalim nach 10 Tagen in der Pflegestelle


    Wesen

    Kalim war anfangs ängstlich, unsicher und quittierte jegliche Konfrontation mit Aggression um sich selbst zu schützen. Dabei schnappte Kalim zu. Es kam aber zu keinen Verletzungen.
    Augenscheinlich wurde Kalim in der Vergangenheit geprügelt und von Hunden attackiert.
    Mit zunehmender Eingewöhnung lässt die Aggression stark nach und ist nun fast nicht mehr vorhanden.
    Von Anfang an ist Kalim dennoch sehr menschenbezogen und sucht die Nähe seiner Menschen. Er möchte ungern alleine bleiben.
    Kalim ist sehr gelehrig und gehorcht nach einiger Zeit gut. Zudem ist Kalim sehr verschmust und genießt es gekrault zu werden.


    Gesundheit

    Kalim ist auf seinem rechten Auge erblindet.
    Sein Körperbau wirkt deformiert und lässt auf Probleme im Knochengerüst schließen. Kalim humpelt beim Gehen.
    Kalim hatte keine Muskulatur, diese wird derzeit langsam aufgebaut. Mit zunehmender Muskulatur wird auch sein Gang runder.
    Eine tierärztliche Untersuchung findet in Kürze statt.


    Größe & Gewicht

    Kalim hat ein Stockmaß von 58 cm und wiegt geschätzt maximal 30 kg.


    Fremde Menschen

    Kalim begegnet fremden Menschen mit großer Aufregung und sucht den Kontakt, wedelt und freut sich. Er springt an der Leine und will unbedingt dorthin.
    Aber sobald ein Fremder sich ihm frontal oder über ihn gebeugt nähert, überwiegt seine Angst und er droht.


    Fremde Hunde

    Kalim hat anfangs Angst vor fremden Hunden und droht, verteidigt sich auch durch Attacken.
    Nach einer Eingewöhnung stellte er dieses Verhalten ein und spielt auch gerne. Sein Spiel ist nach kurzer Zeit aber sehr grob, dabei zeigt er auch Dominanz.
    Wenn er allerdings von seinem Spielpartner gemaßregelt wird, stellt er sein Verhalten bisher umgehend ein und beschwichtigt.


    Ängste

    Kalim hat anfangs Angst geprügelt oder von anderen Hunden attackiert zu werden. Durch behutsamen Umgang erlernt Kalim zunehmend Vertrauen und verliert dadurch seine Ängste.


    Andere Tiere

    Andere Tiere findet Kalim aufregend. Eine im Haus lebende Katze lernt Kalim derzeit kennen.


    Jagdtrieb

    Kalim jagt alles was wegrennt.


    Leinenführigeit und Co.


    Kalim ist nicht erzogen und auch noch nicht wirklich Leinenführig.
    Bei den Spaziergängen lassen wir ihn völlig in Ruhe alles erkunden, denn dies entspannt Kalim total und macht ihm sehr viel Spaß.
    Kalim ist sehr gelehrig.
    Derzeit lernt Kalim das Zusammenleben mit Mensch und Tier im Hause und befolgt nun schon sehr viele, für ihn neue, Bedingungen.
    Kalim ist grundsätzlich stubenrein, aber er markierte anfangs sehr viel im Hause. Auch jetzt kommt dieses Markieren noch mindestens einmal täglich vor.
    Kalim lässt sich gerne das Fell bürsten und auch das Reinigen der Ohren verläuft problemlos.

    Autofahren


    Bei der Autofahrt war Kalim ruhig. Er wird aber getrennt von den anderen Hunden im Auto untergebracht.


    Alleine bleiben

    Sobald man Kalim alleine lässt, versucht er seinem Menschen zu folgen. Er kratzt und springt an Türen hoch und ist sehr aufgeregt und bellt gelegentlich.


    Fazit ...

    Kalims anfängliche Aggression hat er nach nur 10 Tagen eingestellt.
    Beim Umgang mit Kalim ist es für alle Beteiligten wichtig, immer ruhig und freundlich mit ihm umzugehen.
    Da Kalims Gestik und Mimik gut zu lesen ist, sind nach wenigen Tagen so gut wie keine Probleme mit Kalim zu verzeichnen.

    Beispielsweise versteift er sich, wenn er am Geschirr aus dem Raum geführt werden soll. In diesem Fall lässt man das Geschirr los, redet sehr freudig mit Kalim und krault ihn.
    Dabei krault man dann seinen Nacken und die Schulterblätter und anschließend kann man Kalim ins Geschirr greifen und ihn aus dem Zimmer führen.
    Alles in allem dauert diese Vorgehensweise ca. 20 Sekunden länger und führt entspannt zum Erfolg.

    Sobald Hektik aufkommt, kann man Kalim nicht einfach so händeln, wie man es in der Regel von anderen Hunden so gewöhnt ist.

    Nach der recht kurzen Eingewöhnung ist Kalim nun eigentlich ein ganz lieber und verschmuster Hund.
    Geändert von Christoph W. (10.11.2018 um 08:59 Uhr) Grund: Ergänzung Fell&Ohrenpflege
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  7. #7
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    Standard Tagebucheintrag vom 07.11.2018

    Pflegetagebuch Kalim, nach 12 Tagen in der Pflegestelle

    Kalim ist mittlerweile einfach nur lieb und hat seine schlechten Angewohnheiten bezüglich der Aggressivität komplett abgelegt.
    In den letzten Tagen haben wir weiter sehr viel mit Kalim geübt.
    Einfach immer wieder anfassen und den Nacken kraulen, ins Geschirr greifen.
    Auch das Wegschubsen mit den Beinen, wenn er wieder im Weg herumtorkelt.

    Alles das ist für Kalim nun überhaupt kein Problem.

    Auch wenn er mal eine harsche Ansage bekommt, gehorcht Kalim umgehend und akzeptiert auch ein NEIN.
    Die Regeln im Haus befolgt Kalim nun.
    Wir setzen ihn immer wieder den selben Situationen aus, vor denen er anfangs Angst hatte und aggressiv drohte.

    Kalim kann nun damit umgehen und ist immer lieb!!!!

    Auch auf ein KOMM läuft Kalim schnell zu mir und lässt sich freudig streicheln.
    Gestreichelt wird Kalim immer wieder an Stellen, deren Berührung für ihn früher bedrohlich wirkten.
    Nun genießt er diese Berührungen sichtlich und freut sich.

    Beim Spielen mit den anderen Hunden ist er nicht mehr so wild.
    Denn er hat auch von den Hunden einige Zurechtweisungen bekommen, auf die er sofort beschwichtigend reagiert.
    Auch wenn ich das Spiel mit Worten "Schluß jetzt" beende, hört Kalim schnell auf und holt sich seine verdienten Schmuseeinheiten ab.

    Einmal am Tag bekommt er eine Kaustange mit den anderen Hunden zusammen.
    Kalim geht dann in seinen Liegeplatz, mampft auf und geht auch nicht zu den anderen kauenden Hunden.
    Ebenso verhält es sich beim Füttern.
    Er gehorcht, wenn ich Nein sage und geht nicht zu einem anderen Hund. Kalim futtert ja mittlerweile zusammen mit den anderen draußen.

    Die Katze wird nun auch nicht mehr gejagt. Er wedelt immer und falls er doch mal hinlaufen möchte, lässt er auf mein NEIN sofort davon ab.

    Beim Staubsaugen hat er immer noch Bammel und ist hin und hergerissen.
    Kalim kommt dann meist aber trotzdem zu mir und kuschelt, obwohl ich den Staubsauger noch in der Hand halte.
    Er reagiert auf meine beruhigende Ansprache und wartet dann sitzend in einer Ecke ab, bis ich fertig bin.
    Dann wird wie immer ganz viel gekuschelt.

    Da ja heute die tierärztliche Grunduntersuchung anstand, habe ich Kalim die letzten zwei Tage immer mal wieder einen Stoffmaulkorb angelegt.
    Kalim hat dabei gewedelt und war super lieb.

    Vor dem Termin hat er ruhig im Auto gewartet und freute sich sehr, als ich ihn aus dem Bus geholt habe.
    Die Tierärztin und die Helferin hat er freudig begrüßt und auch sogar ein Leckerchen genommen.
    Bei der Untersuchung hat er den Stoff-Maulkorb getragen, aber letztendlich war dies nur eine Vorsichtsmaßnahme.
    Kalim hat sich ganz doll in mich hineingeschmust und auf den Tisch heben lassen.
    Auch die Untersuchung hat er ganz ruhig und freundlich über sich ergehen lassen.

    Seine Vitalfunktionen sind völlig in Ordnung, es gibt keinen Hinweis auf Erkrankungen.

    Die Hinweise auf Deformationen und andere Erkrankungen im Knochenbau sind ja offensichtlich, aber ohne eine genaue Röntgenuntersuchung nicht genau zu benennen.
    Da Kalim aber von Beginn an keine Anzeichen von Schmerzen aufweist, verzichten wir auf solche Untersuchungen.
    Denn die Chance einer Heilung sind erfahrungsgemäß sowieso nicht vorhanden.

    Kalim soll zur Unterstützung der Gelenke nur lebenslang homöophatische Ergänzungsfuttermittel bekommen.
    Diese bekommt er in der Pflegestelle.
    Auch sein geringes Gewicht ( derzeit ca. 24 kg.) sollte er möglichst behalten, da weniger Gewicht eine Entlastung des Gebäudes bedeutet.
    Der Muskelaufbau durch Spaziergänge ist schon deutlich zu ertasten, auch dies ist wichtig für Kalim.

    Bei den Spaziergängen läuft er ruhiger und bekommt mehr von seiner Umwelt mit.
    Dabei ist uns aufgefallen, dass er jede Wildfährte anzeigt und er sehr aufmerksam wird, wenn diese ganz frisch ist.
    Kalim reagiert intensiver und früher, als der jagdlich geführte Bayrische Gebirgsschweißhund, der zurzeit auch Gast bei uns ist.
    Kalim reagiert jetzt auch auf meine seltene Anprache und freut sich dann total.
    Ich lasse Kalim aber derzeit immer noch machen was er möchte, nur den Leinenzug verringere ich bei Bedarf und auf der Straße läuft er schon recht gut bei Fuß.


    Als wir wieder vom Tierarztbesuch nach Hause kamen, hat Kalim sich sehr gefreut in seinem Zuhause zu sein und alle Hunde haben sich wedelnd begrüßt.
    Kalim wurde völlig eingekeilt, wurde von allen genau abgeschnuppert. Kalim blieb ganz ruhig und freute sich genauso wie die anderen Hunde.
    Zur Belohnung gab´s eine Wurmkur für Kalim und eine Kaustange für alle.

    Die Zeitungsfrau, die sich dem Zaun genähert hat, und von anderen Hunden mit ordentlichem Gebell begrüsst wurde, hat Kalim ruhig und entspannt wahrgenommen.
    Er hat keine Anstalten gemacht, den anderen Hunden zum Tor zu folgen.
    Kalim ließ sich von mir auch sofort im Geschirr festhalten, obwohl ich dies nur zur üblichen Übung so gemacht habe.

    Wir arbeiten weiter ruhig und geduldig mit Kalim, so dass er auch seine Freude daran nicht verliert.
    Nun ist es soweit, dass wir auch mit ihm an Details arbeiten können, wie z.B. das Alleinebleiben, Springen an der Tür und so andere Kleinigkeiten.

    All die Vorsicht, Umsicht, überlegtes und konsequentes Vorgehen und vor allem Liebe, Ruhe und Geduld haben uns Pflegeleutchens wieder belohnt.

    Belohnt mit einem wundervollen, entspannten und liebenswerten Schatzemann namens Kalim !
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  8. #8
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    Standard Tagebucheintrag vom 08.11.2018

    Pflegetagebuch Kalim, 13. Tag in der Pflegestelle

    Kalim hat nun seit drei Tagen nicht mehr in der Wohnung markiert, er hat sich nun an fast jeder Ecke verewigt und ist fertig

    Wir sind heute mit dem Bulli los und haben mal einen neuen Spazierweg mit Kalim erkundet.

    Er hat sich total gefreut und die anderen am Gitter abgelutscht, als er festgestellt hat, dass er nicht alleine im Bulli ist.



    Nach dem Markieren wird ordentlich alles weggeschaufelt...



    Toll, die anderen toben auf der großen Wiese am Bach...



    Hier war doch eben noch jemand anderes unterwegs...



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